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Im Reiterpark Max Habel prüften Martin Plewa, Burkhard Beck-Broichsitter und Karsten Theise (vorne, v. li.) die angehenden Parcourschefs Hendrik von Paepcke, Andreas Brandt, Kai Rüder und Peter Thomsen (hinten, v. li.). Foto: privat

Im Reiterpark Max Habel in Süsel, Kreis Ostholstein, legten mehrere Olympia- und Championatsreiter aus dem Norden die Prüfung zum Parcourschef Gelände ab. Die Ausbildung der erfolgreichen Vielseitigkeitsreiter erfolgte im Rahmen einer Initiative, die sich der Gewinnung von Turnierfachleuten widmet.

Der Fachausschuss Vielseitigkeit hat sich in Zusammenarbeit mit den Landesverbänden schon in den vergangenen Jahren kontinuierlich darum bemüht, Nachwuchsturnierfachleute zu finden, die sich als Parcourschefs, Richter und technische Delegierte einbringen möchten. Bereits 2019 wurde die "Initiative zur Gewinnung von Turnierfachleuten" ins Leben gerufen, die auf gute Resonanz stieß. Im vergangenen Jahr wurde beschlossen, im Rahmen der Initiative für einige erfahrene Championatsreiter Vorbereitungslehrgänge mit anschließenden Prüfungen anzubieten.

Peter Thomsen, Kai Rüder und Hendrik von Paepcke aus Schleswig-Holstein sowie Andreas Brandt aus Mecklenburg-Vorpommern entschieden sich, die Prüfung zum Parcourschef Gelände abzulegen. Die Vorbereitung erfolgte unter anderem aufgrund der Corona-Pandemie teilweise über Onlineschulungen, aber auch im Gelände des Reiterparks Max Habel. Unter der Leitung von Burkhard Beck-Broichsitter und Martin Plewa wurden fünf Schulungen durchgeführt.

Dabei ging es insbesondere um das Anlegen von Geländestrecken, die Bewertung des Anforderungsprofils in den entsprechenden Klassen und das Thema Sicherheit im Geländesport. Im praktischen Teil mussten Vielseitigkeitsstrecken der Klasse L entworfen werden, die anschließend mit allen Beteiligten besprochen wurden.

Auch die abschließende Prüfung wurde im Reiterpark Max Habel durchgeführt. Die Prüfungskommission bestand aus Martin Plewa, Karsten Theise und Burkhard Beck-Broichsitter. Unter anderem wurden Hindernisaufbau und -gestaltung, Entwurf und Aufbau von Geländestrecken, Hinderniskunde und Kenntnisse der Leistungsprüfungsordnung (LPO) geprüft. Auch eine schriftliche Arbeit musste erstellt werden. Der praktische Teil wurde draußen durchgeführt, dabei wurden insbesondere die aufgebauten Linien und Kombinationsfolgen bewertet. Alle vier Kandidaten haben die Prüfung bestanden.

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