Zur Navigation springen Zum Inhalt springen

Das Survival-Team im neuen Zuhause. Foto: Daniel Kappen/www.survival-malente.de

Eine mutige und abenteuerlustige Gruppe startete am ersten Juliwochenende in das diesjährige Teamtraining. Drei Tage Survival in der Holsteinischen Wildnis standen den zwölf Teilnehmenden bevor.

Los ging es am Freitagabend zunächst in der Jugendherberge Bad Malente. Nach einer kurzen Vorstellungsrunde wurde zum Einläuten des Wochenendes und vor dem Abschied aus der Zivilisation erst einmal gegrillt. Im Anschluss ging es nach einer kurzen Verdauungspause zur Abkühlung in den Kellersee.

Am nächsten Morgen brachen wir zur Survival-Schule Malente auf, um uns gemeinsam mit unserem Trainer Daniel auf den Weg zu unserem Lager zu machen. Bereits auf dem einstündigen Weg dorthin lernten wir vieles über Navigation im Wald und essbare Pflanzen. Wir probierten unter anderem Giersch und versuchten uns daran, Brennnesseln zu pflücken und zu essen, ohne uns dabei zu verbrennen. Im Lager angekommen bestand unsere Aufgabe zunächst darin, uns für die Nacht eine Unterkunft aus Holz und Heu zu errichten. Schräggestellte Äste, die wir mit Heu abdeckten, boten gerade genug Platz, um uns vor etwaigem Regen in der Nacht zu schützen. Ein wenig Heu diente als Unterlage für unsere Schlafsäcke.

Nachdem unser Lager errichtet war, stellten wir aus zwei dickeren Ästen und unseren Pullovern eine Behelfstrage für den Krankentransport her. Um sie auszuprobieren, wurde der Ernstfall simuliert. Es galt eine kranke Person, auf einem Weg, der über Zäune, Wiesen und Schotterstraßen führte, an einen bestimmten Punkt zu bringen. Der Schluss bildete die Querung eines tiefen Flusses, ohne dass die kranke Person nass werden durfte. Auch diese Aufgabe konnte das Team gemeinsam ohne Probleme bewältigen. Zurück im Lager zeigte uns unser Trainer verschiedene Techniken, um ein Feuer zu entzünden. Wir probierten sie aus und entschieden uns, welche Technik wir am Abend nutzen wollten.

Nach der Feuerschulung ging es für uns alle in einen Geschicklichkeitsparcours. Dort hatten wir die Möglichkeit, unsere Ausdauer und unsere Teamfähigkeit auf die Probe zu stellen und einen Parcours mit verschiedensten Hindernissen als komplettes Team so schnell wie möglich zu absolvieren. Dazu gaben wir uns gegenseitig Hilfestellungen an den Hindernissen oder halfen uns bei Problemen. Auch diese Aufgabe konnten wir, wenn auch mit kleineren Schürfwunden, erfolgreich bewältigen.

 

Den vollständigen Beitrag lest ihr in der Bauernblattausgabe 28/2021 unter der Rubrik "Landjugend" und im digitalen Bauernblatt.

nach oben