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Marcus Rathje (vorne) bereitet das Bauchfleisch für die Fleischlollis vor. Foto: Tim Blöcker

Smoken statt Scheunenfete ist der neue Plan für die Teilnehmer des Seminars "Smoken mit Marcus", um die wegen des Corona-Virus frei gewordene Zeit am Grill zu veredeln.

Marcus Rathje ist bei den Landjugendlichen im Kreis Pinneberg gut bekannt, vor allem wegen seiner Kochkünste. Selbst Landjugendmitglied, hat er sich sofort bereit erklärt, für das ausgebuchte Seminar des Landjugendverbandes am Grill zu stehen und sein Wissen weiterzugeben. Der ganze Seminartag drehte sich um den neuen Grilltrend Smoken, zu Deutsch das Garen von Fleisch. Die Teilnehmer konnten alle Varianten selbst zubereiten und anschließend probieren.

Begonnen wurde mit Rippchen. Wichtig ist, die Silberhaut auf der Innenseite zu entfernen, damit die Würze und der Dampf besser in das Fleisch einziehen können. Dazu sind nicht nur Geduld, sondern auch etwas Kraft und Tricks notwendig. Nach dem Wälzen in Barbecuegewürz werden die Rippchen bei 150 °C Ofentemperatur in einem geschlossenen Grill oder speziellen Smoker für mehrere Stunden gegart. Da je Person zwei Rippen kalkuliert werden, wird der Platz unter der Haube schnell eng, und man ist mit Tellerständern eines schwedischen Möbelhauses gut bedient, um die Rippen senkrecht zu stellen. Nach der Halbzeit werden diese kurz entnommen, um in Apfelsaft eingelegt zwei Stunden weiterzudämpfen. Zum Schluss noch kurz mit Barbecuesoße einreiben und einbrennen. Das Ergebnis ist feinstes gebräuntes Fleisch, welches sich leicht aus den Knochen lösen lässt.

In der Zwischenzeit wurde sich trotz der 30 °C Außentemperatur nicht ebenfalls gebräunt, sondern zartes Pulled Pork (gezupftes Schweinefleisch) zu Mittag gegessen. Marcus hatte die Nacht zuvor mit der Zubereitung verbracht, um den Lajus nach 18 Stunden Garen feinste Burger zu präsentieren. Gemeinsam mit den Curly Fries von Partnerin Kerstin Reumann ein Traum – und genügend Motivation, um danach selbst die kiloschweren Schweinenacken zu veredeln.

Den kompletten Beitrag findest du in der Bauernblattausgabe 37/2020 unter der Rubrik "Landjugend" und im digitalen Bauernblatt.

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