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Die Radtour erwies sich eher als gemütlicher Ausflug. Hier radelt die Gruppe durch Dörpum, Gemeinde Bordelum. Foto: Felix Matz

Nach langer Stille in den Reußenkögen kehrt langsam wieder frischer Wind ein. Durch einen Impuls aus der Gruppe hat sich der Vorstand dazu entschieden, angepasst an diese besondere Zeit eine Radtour zu unternehmen. Es fanden sich ratzfatz genügend Motivierte, um das Event starten zu lassen.

Die Route sollte von der Marsch aus rund um den Stollberg gehen und anschließend mit einem gemeinsamen Grillen enden. Mit der üblichen Landjugendpünktlichkeit starteten die Jugendlichen einen Ticken zu spät ins Abenteuer. Gemütlich ging es Richtung Langenhorn. Nach der Kirche wurden die Wege schmaler und holpriger, wodurch unterwegs ein kleines Malheur passierte. Es zeigte sich, dass der Fahrradanhänger für Proviant sich nicht dafür eignete, von einem E-Rad über den holprigen Waldweg gezogen zu werden. Eine kleine Zwangspause wurde eingelegt und der Anhänger vernünftig angebunden.

Beim nächsten Zwischenstopp bei Bahne Gottburg konnte noch etwas in Sachen Zweiradmechanik gelernt werden, als an manch einem Fahrrad ein Feintuning vorgenommen und der Proviant aufgefüllt wurde. Nach unzähligen kleinen Pausen wurde auch der eigentlich als Erster geplante Rastplatz erreicht. An der Mergelschacht lag die Truppe gemütlich in der Sonne, und einige gingen baden. Das nächste Ziel war ein verlassener Ort, der nach einer Erkundung schrie. Die Gruppe schlängelte sich durch verwachsene Wege und entdeckte dabei viele kleine und große Überraschungen. Neben alten Autoreifen und Sperrmüll befanden sich auch zwei Autos in einem Unterstand.

Vom Hunger geplagt, machten sich die mittlerweile nicht mehr ganz motivierten Radler auf den Weg nach Hause. An der Diakonie Nordfriesland vorbei fuhr man durch die Bredstedter Innenstadt zu Leenke. Dort gab es die letzte Stärkung, bevor es zum Abendbrot ging. Beim Blick auf die Uhr wurde klar, dass auch noch das Essen zubereitet werden musste. Somit legten alle einen Zahn zu, um die hungrigen Mägen zu füllen. Bei der Zieleinfahrt hatten die Tachos 35 km auf dem Zähler, womit sich jeder die Grillwurst wirklich verdient hatte.

 

Das Video vom Vorstandsplanschen der Landjugend Taarstedt findet ihr hier

 

 

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