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Die Elmshorner Landjugend bereitet sich vor auf die Teilnahme am landesweiten Strohpuppenwettbewerb 2001. In der Mitte Lars Kuhlmann Foto: privat

Seit gut 70 Jahren gibt es die Landjugendbewegung in Deutschland. 25 Jahre hat Lars Kuhlman davon an verschiedenen Stellen live miterlebt und mitgestaltet. Nach fast sechs Jahren als Geschäftsführer des Verbandes hat er seine Tätigkeit zum 15. Mai beendet und wendet sich anderen beruflichen Herausforderungen zu. Für das Bauernblatt blickt er auf seine Landjugendzeit zurück.

In meinem dritten landwirtschaftlichen Lehrjahr 1994/95 in Osterhorn im Kreis Pinneberg waren Nachbarschaft und Kontakte eher rar. Von meinem ersten Handy war ich noch Jahre entfernt. Die Landjugend Hörnerkirchen feierte ihre traditionelle Weihnachtsfeier. "Da kannst du gut mal hingehen, Kuhli", sagte mein Chef Dierk Bornholdt. Der Anfang war gemacht.

Die Landjugend war damit ihrer alten Funktion als Kontaktbörse für Auszubildende fern der Heimat voll gerecht geworden. Nach meinem USA-Austauschjahr, zu dem auf der Seite der Landjugend im Bauernblatt aufgerufen worden war, wurde ich Schriftwart in der Landjugendgruppe Elmshorn. Das Programm schreiben, kopieren und versenden sowie die Karteikarten mit den Mitgliederadressen führen, das waren die Aufgaben. Scheunenfeten, Osterfeuer, Besichtigungen und Spaß standen im Mittelpunkt. Die Gruppe war eine eingeschworene Gemeinschaft. Ein großer Jubiläumsball zum 50-jährigen Bestehen war mit Sicherheit das Highlight.

Bald wurde ich zum Kreisvorsitzenden gewählt. Mit vier Gruppen im Kreis waren die Kontakte schnell geknüpft. Neben den Elmshornern waren Hohenhorst und Hörnerkirchen aktiv. Die Barmstedter hatten Nachwuchssorgen und stemmten sich gegen die drohende Auflösung. Als Delegierter für den Kreis hatte ich schon gute Verbindungen zum Landjugendverband in Rendsburg. Der damalige Landesvorsitzende Carsten Bauer half, mit hauptamtlicher Unterstützung, den Barmstedtern wieder eine Perspektive aufzuzeigen. Bis heute beobachte ich, dass es immer wieder ein Auf und Ab bei den Gruppen gibt. Manchmal braucht es einen kleinen Anstoß von außen, zum Beispiel durch ein Teamtraining, um einer Gruppe wieder neuen Mut zu geben.

Da ich mich stets und ständig bei den Landesausschusssitzungen zu Wort meldete, war mein Weg in den Landesvorstand quasi vorgezeichnet. Nicht nur schnacken, sondern auch Verantwortung, ist doch klar!

Den kompletten Beitrag findest du in der Bauernblattausgabe 23/2020 unter der Rubrik "Landjugend" und im digitalen Bauernblatt.

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