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In letzter Minute von den Fußfesseln befreit: (hinten v. li.) Sven Peters, Nick Volkens, Christoph Prochnow und Till Gudenrath sowie (vorn v. li.) Milena Meier, Swantje Brandt, Kathleen Martens-Wichmann, Daniela Siehl, Bente von Horn und Nele Henschke Foto: ljv Albersdorf

"Eigentlich war es ein schöner Abend gewesen - du und deine Freunde am Lagerfeuer im Wald, gute Gespräche, Rotwein und Bier. Doch irgendetwas ist in dieser Nacht passiert. Als ihr aufwacht, findet ihr euch angekettet im Wald wieder und habt jegliche Erinnerung an die Nacht zuvor verloren. Das Einzige, was ihr wisst: Ihr habt nur eine Stunde Zeit, um herauszufinden, was in dieser Nacht passiert ist." Genau darum geht es beim Outdoor-Escape-Game, das die Landjugend Albersdorf ausprobierte.

Angeboten wird das Spiel schon in Städten wie Hamburg und Kiel. Die Landjugend traf sich nun dazu im Kletterwald in Hademarschen. Der Ablauf ist meist ähnlich, in vorgegebener Zeit müssen einige Rätsel gelöst werden, um sich aus einem Raum oder Ähnlichem zu befreien. Umso schöner, dass dies nun auch hier vor Ort möglich ist. Der Unterschied zu den meisten anderen Escape-Games ist der ungewöhnliche Schauplatz. Ein verlassenes Zelt mitten im Wald verleiht dem Spiel eine besondere Atmosphäre. In dieses Abenteuer stürzte sich nun eine Gruppe Landjugendlicher.

Nach einer Erklärung der Spielregeln und einer kurzen Einweisung in die Geschichte ging es daran, sich innerhalb einer Stunde von einer Gruppe von "Entführern" zu befreien. Da die zehn Mitglieder mit Fußfesseln aneinandergekettet wurden, war Teamwork gefragt.

Die Schwierigkeit lag nicht nur darin, die Rätsel zu lösen, diese mussten zunächst einmal entdeckt werden. Dafür musste der Platz auf den Kopf gestellt, Rucksäcke durchwühlt und Gegenstände auseinandergenommen werden. Nach einer kurzen Eingewöhnungsphase konnten schnell verschiedene Rätsel, Schlösser und andere Utensilien gefunden werden, die der Befreiung aus den Fängen der mysteriösen Entführer dienen sollten.

Nachdem die Lajus von einigen Spuren auf falsche Fährten gelockt wurden, konnten doch die meisten Rätsel recht schnell gelöst werden. Aber die Zeit saß der Gruppe im Nacken, und das machte es am Ende superspannend. Das letzte Rätsel löste sie erst 1:28 min vor dem Countdown. Dann waren endlich alle Teilnehmer von ihren Fesseln befreit.

Wir freuen uns sehr, dass nach langer Pause der Landjugendaktivitäten oder dem Ausweichen auf Onlineveranstaltungen so eine Aktivität in kleiner Runde wieder möglich war.

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