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Anna-Lena und Katja beim letzten Schliff für die Walnuss-Marzipan-Taler Foto: Felix Matz

Pünktlich zum ersten Advent fand in der Fachschule für Hauswirtschaft in Hademarschen das Seminar "Adventsköstlichkeiten" statt. Dort trafen sich jene, die die ruhige, besinnliche Zeit lieben und Freude daran haben, ihren Liebsten eine Freude mit leckerem Essen zu machen.

Bevor in der Küche mit Seminarleiterin Stefanie Albers kreativ durchgestartet wurde, stellten sich die Teilnehmenden vor und erzählten, was für sie zur Advents- und Weihnachtszeit gehört. Die Bandbreite war riesig und reichte von Süßigkeiten und Grünkohl über Braten und Bratapfel bis hin zu Glühwein und Likören. Nicht nur der Kerzenschein strahlte im Raum, sondern auch die Augen leuchteten. Voller Neugierde auf diesen Tag betraten alle die Küche der Fachschule. Die sogenannten Kojen in der Küche waren mit verschiedenen Körben ausgestattet, darin Zutaten wie Rotkohl, Kuvertüre und Spekulatius. Es war schon mal eine interessante Mischung. Schließlich durfte sich jedes Team einen Korb aussuchen. Danach gab es dann die Rezepte dazu.

Zügig machten sich alle ans Werk. Zum Glück war die Küche super ausgestattet und selbst ein klebriger Teig konnte gut mit der Küchenmaschine verarbeitet werden. Jede Gruppe hatte Zutaten für vier Rezepte. Die Krux war es, die Zubereitung der Gerichte zeitlich aufeinander abzustimmen und die Zwischenzeiten bestmöglich zu füllen. So war es zum Beispiel sinnvoll, zunächst einen Hefeteig vorzubereiten, der lange gehen musste, bevor er in Tannenbaumform auf das Blech gelegt und gebacken wurde. Das war schön anzusehen und brachte gleich den ersten Tipp: Es muss nicht immer der weihnachtliche Geschmack sein, sondern manchmal reicht ein Symbol der Weih- nachtszeit. In der Wartezeit konnten dann schon Nachtisch und Hauptgang vorbereitet werden.

Bei dem einen oder anderen Rezept wurden die Zutaten anders eingesetzt und kombiniert als sonst so üblich. Die meisten kannten den Rotkohl gekocht und dann zum Weihnachtsbraten serviert. Stefanie Albers hatte ein Rezept für Rotkohlsalat parat. Die violette Farbe des Salates war schon ein echter Hingucker und dann noch die Kombination aus Rotkohl, Käse, Datteln und Nüssen ein echtes Geschmackserlebnis.

Zur Adventszeit gehören aber eben doch auch die Gerüche nach Zimt, Marzipan und Orangen. Insbesondere der Geruch von Zimt zog durch das Verwenden von Spekulatius und Lebkuchen durch die ganze Küche. Für die meisten Landjugendlichen gehören Zimt oder Spekulatius in süße Nachspeisen, Gebäcke oder Liköre. Nun lernten sie, dass sie auch zu herzhaften Gerichten passen. Zum Beispiel können Spekulatiuskekse zusammen mit Orangenschalenabrieb und Semmelbröseln zu einer Kruste für Lachsfilets verarbeitet werden. Um der fertigen Marinade noch einen besonderen Kick zu verleihen, wurde etwas Lebensmittelglitzer beigemischt.

Nach und nach wurden immer mehr Gerichte fertig und auf kleinen Teller angerichtet, sodass alles verkostet werden konnte. Die Vielfalt war riesig und ein Erlebnis für alle Sinne.

 

Die Rezepte für Lachsfilet mit Spekulatiuskruste sowie Rotkohl mit Feta und Datteln findet ihr hier zum Download.

 

 

 

 

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