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Spannende Bilder – die Jurymitglieder sichten die Fotowand (v. li.): Sabine Sommerschuh (Roth-Video), Sophie Flick und Hanna Kühl (Landjugend), Christian Arbien und Dr. Robert Quakernack (Bauernblatt). Foto: Tonio Keller

Die Jury des Laju-Fotowettbewerbs "Setze deinen Vorstand gut ins Bild" hat getagt und die Sieger ermittelt. Dies gleich vorweg: Verkündet werden sie hier noch nicht, sondern erst auf der Landesausschusssitzung (LAS) III am Sonntag, 20. September. Dann erhalten die drei ersten Plätze Einkaufsgutscheine in einem Lebensmittelmarkt, gestiftet von der Bauernblatt GmbH.

"Ich könnte noch nicht sagen, was mein Topfavorit ist", gesteht Christian Arbien, Verlagsleiter der Bauernblatt GmbH, nach der ersten Sichtung. "Viel Lebenslust, Originalität und Lebendigkeit", entdeckt er an der Magnetwand, an der sämtliche Bilder hängen – neutral in alphabetischer Reihenfolge. 22 Vorstandsfotos von Ortsgruppen und vier von Kreisverbänden sind bis zum Einsendeschluss eingegangen. Damit waren mehr als ein Viertel der rund 80 Ortsgruppen im Land und mehr als ein Drittel der elf Kreisverbände vertreten.

Nun hatte die Jury die Qual der Wahl. Für die Landjugend waren die Landesvorsitzende Hanna Kühl sowie Sophie Flick vom Landesvorstand gekommen, das Bauernblatt vertrat neben Verlagsleiter Arbien der stellvertretende Chefredakteur Dr. Robert Quakernack. Als "Zünglein an der Waage" und Fachfrau konnte Sabine Sommerschuh gewonnen werden, die im Detlef-Struve-Haus in Rendsburg die Imagefilmfirma Roth-Video betreibt.

Als Verfahren wurden die fünf Jurymitglieder zunächst gebeten, acht Bilder ihrer Wahl – ohne Bewertungsreihenfolge – zu benennen. Die acht Fotos, die drei oder mehr Nennungen erhielten, kamen in die nächste Runde. Zu diesen gab es dann eine ausführliche Bildbesprechung. "Sind Elemente im Bild, die das Auge festhalten? Wie wirkt das Bild, wenn es weiter weg ist?", prüft Sabine Sommerschuh. Zugleich achtet sie darauf, ob die Gesichter von allen gut zu erkennen sind, ob sie die Augen offen haben. "Ist umso schwieriger, je mehr Leute es sind", räumt sie ein. Für Hanna Kühl ist es wichtig, ob rüberkommt, was Landjugend ausmacht, zum Beispiel der Zusammenhalt in der Gruppe. "Einer bringt den Trecker mit, jemand anderes Stroh, wieder einer hat eine neue Idee" – so malt sie sich die Situation anhand der Fotos aus. Auch Sophie Flick stellt sich vor, welche Gedanken man sich gemacht hat – und wie dann die Umsetzung gelungen ist.

Robert Quakernack betont die Bildaufteilung, die verschiedenen Ebenen Vordergrund, Mitte, Hintergrund. "Diagonalen geben Tiefe", findet er. Der Bezug zur Landwirtschaft und zum ländlichen Raum spricht ihn an – und die Vielfalt, etwa in Form der dargestellten Berufe. Christian Arbien bestätigt: "Manchmal weiß ich gar nicht, wo ich zuerst hingucken soll."

In einer zweiten Runde wurden drei Sieger gekürt und in einer letzten die Plätze eins, zwei und drei verteilt. Dazu, wie gesagt, demnächst mehr.

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