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Erinnerungsfoto von der Stadtrallye: Jessica (li.) mit Karolina aus Polen Foto: Privat

Teilnehmer aus dem gesamten Ostseeraum, dieses Mal Finnland, Estland, Lettland, Litauen, Polen und Deutschland, aus unterschiedlichen Jugendorganisationen im Alter zwischen 14 und 27 Jahren kamen beim Baltic Youth Exchange in Mözen im Kreis Segeberg zusammen. Durch die Vielfältigkeit dieser Woche war für jeden etwas dabei. Vom Dreh eigener Videoclips über das Kennenlernen unterschiedlicher Länder bis hin zum Bau eines Floßes war alles dabei. Jessica Bruhn aus Husum erlebte die Woche live.

Nach der Anreise starteten wir mit den ersten Kennenlernspielen.  Am ersten vollen Tag dieser Jugendbegegnung starteten wir mit einer Rallye. Hierbei haben wir uns in kleinen Gruppen unterschiedlichen Aufgaben, wie dem Darstellen der Corona-Pandemie in Bildern, stellen müssen. Am Abend wurde ein kleines Quiz veranstaltet, hierzu hatten wir zuvor in den nationalen Gruppen jeweils sieben Fragen zu unseren Ländern ausgearbeitet.

Am Sonntag haben wir an einem sehr informativen Workshop über YouTube-Videos teilgenommen. Uns wurde umfassend erklärt, worauf man beim Dreh eines Videos achten muss und natürlich was es vorab zu beachten gilt. Daraufhin konnten wir unsere neu erlernten Tricks direkt anwenden, indem wir unseren eigenen Videoclip konzipiert und gedreht haben. Dabei kamen die unterschiedlichsten Sachen heraus, wie ein Werbevideo zur Teilnahme an dem Baltic Youth Ex­change oder zum Thema „Wie gestalte ich ein Musikvideo?“. All das war nur die erste Tageshälfte – wir hatten also ein strammes Programm. Nachmittags folgten einige weitere Aktivitäten. Während die eine Hälfte mit Teambuildingmaßnahmen anfing und beispielsweise einen Gefängnisausbruch fingierte, durfte die andere Gruppe sich als Robin Hood beweisen und das Bogenschießen erlernen, anschließend wurde natürlich einmal getauscht.

Nun folgte der meiner Meinung nach aufregendste Tag. In zwei Gruppen eingeteilt bekamen wir die Aufgabe, ein Floß zu bauen. Die Materialien wurden uns gestellt, der Entwurf und der Bau lagen jedoch in unseren eigenen Händen. Kreative Ideen zu sammeln und vor allem die verblassten Physikkenntnisse aus dem Gedächtnis zu kramen, stand auf der Tagesordnung –, und dabei möglichst auch noch schneller zu sein als das gegnerische Team. Natürlich gelang es beiden Gruppen – mit dem einen oder anderen kleinen Tipp vom Projektleiter – ein Floß fertigzustellen. Die Seetauglichkeit der Konstruktion wurde anschließend mit einer Erkundungstour auf einem anliegenden See erprobt.

Glücklicherweise verlief alles nach Plan und wir bekamen lediglich nasse Füße beim Zuwasserlassen des Floßes. Auf jeden Fall freuten wir uns danach auf den warmen Seminarraum und ein Heißgetränk. Nach einem so aufregenden Tag folgte noch eine kurze Reflexionsrunde bezüglich Zusammenarbeit und Einbindung jedes Einzelnen. Danach konnten wir den restlichen Tag entspannt für erste Vorbereitungen auf das am darauffolgenden Tag geplante Abendprogramm nutzen.

 

Den vollständigen Beitrag lest ihr in der Bauernblattausgabe 48/2021 unter der Rubrik "Landjugend" und im digitalen Bauernblatt.

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