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Der Mundschutz muss von Dienstantritt bis Feierabend getragen werden. Foto: privat

Theresa Biss ist Krankenschwester, erste Vorsitzende des Kreislandjugendverbandes Plön und Mitglied in den Ortsgruppen Ascheberg und Flintbek. Die 24-Jährige wohnt in Bösdorf. Hier berichtet sie von ihrem Arbeitsalltag im Krankenhaus.

Ich arbeite im Krankenhaus in Preetz in der Notaufnahme als Krankenschwester. Unsere Arbeit hat sich seit dem Ausbruch von Corona stark verändert. Es vergeht kein Tag ohne eine neue Richtlinie und entsprechende Schulung.

Eigentlich bekommen wir unsere Dienstpläne monatlich, aber da wir jetzt mehr Personal brauchen, gibt es im Moment Wochendienstpläne. Da lässt sich privat schlecht etwas planen, da man nicht weiß, wie man in zwei Wochen arbeiten muss. Es gibt Frühschicht, Spätschicht und Nachtschicht. Wenn wir die Klinik betreten, müssen wir einen Mundschutz aufsetzen, den wir dann bis zum Feierabend tragen müssen. Unsere Pausen verbringen wir allein oder mit genügend Abstand, um die Distanz zu Mitarbeitern und Kollegen zu wahren.

Es werden alle Patienten, die zu Fuß die Klinik betreten möchten, vor der Tür gefragt, ob sie Symptome wie Husten, Luftnot oder erhöhte Temperatur haben. Wenn die Frage nach einem der Symptome mit Ja beantwortet wird, geht der Patient in die sogenannte Infektionsambulanz. Die Infektionsambulanz wurde extra für fragliche Covid-19-Patienten eingerichtet. Vor der Klinik ist ein Zelt aufgestellt, durch das sie gehen müssen, um dorthin zu gelangen. Für Rettungswagen, die einen Patienten mit Verdacht auf Covid-19 bringen, ist ebenfalls die Aufnahme in der Infektionsambulanz zuständig. Dort arbeiten wir in Schutzkleidung, um nicht Gefahr zu laufen, uns anzustecken.

Patienten, die keinerlei Symptome haben, dürfen die Klinik nur alleine betreten. Angehörige dürfen nur mit, wenn der betroffene Patient unter 18 ist. Beim Betreten der Klinik erhalten sie dann einen Mundschutz, und die Hände werden desinfiziert.

Den kompletten Beitrag findest du in der Bauernblattausgabe 25/2020 unter der Rubrik "Landjugend" und im digitalen Bauernblatt.

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