Zur Navigation springen Zum Inhalt springen

Noch einmal tagte der Bundesausschuss digital. Für die Laju Schleswig-Holstein waren die ersten Vorsitzenden Hannes Bumann (dritte Reihe 2. v. li.) und Hanna Kühl (vierte Reihe r.) beim Zoom-Meeting dabei. Die Bundesmitgliederversammlung im November ist wieder live geplant. Foto: BDL

Jedes Jahr tagt Mitte Oktober der Bundesausschuss (Buau) des Bundes der Deutschen Landjugend (BDL). So auch dieses Jahr. Dazu reisen für gewöhnlich alle Landesvorsitzenden für zwei Tage nach Berlin, um vor allem über die Finanzen des Verbandes zu beraten und abzustimmen. Aufgrund der Unsicherheiten der Corona-Pandemie und um mögliche Stornokosten zu vermeiden, hatte sich der BDL erneut entschieden, dass dieses Gremium digital tagen sollte.

Inhaltlich standen mehrere Schwerpunkte auf der Tagesordnung: vornan die Finanzen, gefolgt von der Internationalen Grünen Woche (IGW) und verschiedenen kleineren Themen. Der Bundesgeschäftsführer Matthias Sammet stellte die Bilanz und die Gewinn- und Verlustrechnung des Haushaltsjahres 2020 vor und ging dabei auf einzelne Positionen näher ein.

Im Rahmen dessen berichtete er, dass bereits intensiv Gespräche mit den verschiedenen Ministerien geführt würden, aus denen die Landjugend Fördergelder erhält. Insbesondere vor dem Hintergrund, dass aktuell eine neue Regierung gebildet wird, sind diese Gespräche über Fördergelder für die Landjugendarbeit essenziell. Denn es stellen sich dabei mehrere zentrale Fragen: zum einen, inwiefern die Höhe der Förderungen unter einer neuen Regierung erhalten bleibt. Das ist hinsichtlich der Haushaltsplanung 2022 auf Bundesebene als auch für die Landesverbände von Bedeutung. Zum anderen, ab wann mit Maßnahmen begonnen werden darf und ob gegebenenfalls schon 2021 erste Maßnahmen aus dem Finanzjahr 2022 durchgeführt werden dürften. Daher müssen die Bundesebene und die Landesverbände zunächst ihre Haushalte für 2022 unter der Annahme und in der Hoffnung planen, dass es zu keinen nennenswerten Reduzierungen in der Unterstützung der Jugendarbeit im ländlichen Raum gibt.

Gleichzeitig sind aufgrund von Corona auch bereits vereinzelt Lockerungen seitens der Ministerien gegeben worden, so dürfen beispielsweise Lehrfahrten auch mit etwas geringeren Mindestteilnehmerzahlen durchgeführt werden. Hannes Bumann, erster Vorsitzender der Laju Schleswig-Holstein, stellte stellvertretend für das Team der Revisoren den Revisionsbericht vor und empfahl die Entlastung des Bundesvorstandes sowie des Bundesgeschäftsführers, nicht ohne seitens des Revisionsteams den einen oder anderen Tipp für Verbesserungen mitzugeben. Zeitgleich hob er einige Projekte positiv hervor, die sich bereits in der Umsetzung befinden.

Für viele Landjugendliche eine der größten Veranstaltungen im kommenden Jahr ist die Tour zur Internationalen Grünen Woche. Die Informationslage ist aufgrund der Pandemie schwierig zu fassen, da sich Entscheidungen vieler verschiedener Akteure verketten und noch ausstehen. Für die Landjugend bedeutet das, zum gegenwärtigen Zeitpunkt abzuwarten.

 

Den vollständigen Beitrag findest du in der Bauernblattausgabe 44/2021 unter der Rubrik "Landjugend" und im digitalen Bauernblatt.

nach oben