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Der Landesausschuss ist bereit zum Durchstarten. Foto: ljv

2020 war es die Landesausschusssitzung 2 (LAS) zur Mitte des Jahres, die der Landjugendverband Schleswig-Holstein als erste Onlineveranstaltung abhalten musste. Damals rechnete niemand damit, dass rund ein Jahr später wieder auf dieses Format zurückgegriffen werden musste und es leider zu einer Selbstverständlichkeit geworden ist, wenn man ein Landjugendmitglied aus einem anderen Kreisverband zu Gesicht bekommen will.

In diesem Jahr führte die dritte stellvertretende Vorsitzende des Landjugendverbandes, Therese Thamsen, durch die Sitzung. Beim Austausch mit den Kreisen wurden die Anwesenden in kleinere Gruppen unterteilt und dann wurde in digitalen Gruppenräumen über Neuigkeiten aus den Kreisen und Ortsgruppen berichtet. Dabei kam zur Sprache, wie die Motivation in den Ortsgruppen bezüglich der 72-Stunden-Aktion aussieht, was sowohl jeder einzelne Kreis als auch die Ortsgruppen für den Rest des Jahres geplant haben und ob noch Themenwünsche für einen Informationsabend vorhanden sind.

In Bezug auf die 72-Stunden-Aktion vermeldeten einige Teilnehmende Bedenken in den Ortsgruppen, denn besonders die Suche nach Unterstützern vor Ort stellt für viele eine Herausforderung dar, da sie die Aktionen finanziell nicht allein stemmen können und auch viele langjährige regionale Unterstützer nicht spenden können. Positive Rückmeldung gab es für die jüngsten Themenabende, die einen Mehrwert für die Ortsgruppen dargestellt haben.

Die 72-Stunden-Aktion steht für September 2021 als Projekt noch in den Startlöchern. Trotzdem wagten es die Teilnehmenden der LAS, bereits für 2022 über neue Projektideen nachzudenken. Über das Programm Mentimeter wurden die Vorschläge jedes Teilnehmenden in einer Wortwolke gesammelt. Anschließend wurde in kleineren Gruppen diskutiert, für welches Projekt das Laju-Herz gerade schlägt. Hoch im Kurs standen zum einen das Motto "Kinder auf dem Bauernhof", allgemein das Thema "Klima" und ein "Landjugendfestival".

Zum Thema "Kinder auf dem Bauernhof" hat sich auch der Agrarausschuss schon so einige Gedanken gemacht, auf eine enge Zusammenarbeit könnte bei so einem Projekt also gebaut werden. Beim Thema "Klima" hingegen konnten sich die Teilnehmenden nicht ganz genau festlegen, in welche Richtung es gehen soll. Es soll kein Klimawald 2.0 werden, viel lieber will die Laju etwas in Richtung Streuobstwiesen oder Blühflächen machen. Die Aktion könnte durch einen Spendenmarathon finanziert werden. Beim Landjugendfestival ist an eine Art Deutschen Landjugendtag speziell für die Schleswig-Holsteinische Landjugend gedacht. Auf der Grundlage dieser Vorschläge kann der Landesvorstand nun beraten, welche Idee sich für 2022 am ehesten realisieren ließe.

 

Den kompletten Beitrag findest du in der Bauernblattausgabe 21/2021 unter der Rubrik "Landjugend" und im digitalen Bauernblatt.

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