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Lara Kiel (li.) und Sandra Horstmann haben sich als Bestatterinnen selbstständig gemacht. Foto: Sabine Kolz

"Wir sind vor zwei Jahren, als sich das Orgateam der Jungen LandFrauen Steinburg gegründet hat, sofort dabei gewesen", erzählen die Frauen. Daraus ist schnell eine enge Freundschaft geworden. "Wir haben schnell gemerkt, dass die Chemie zwischen uns stimmt, auch zwischen unseren Familien", erzählt Lara Kiel. Sandra Horstmanns Ehemann arbeitet in einem Krematorium, und so gehören zum Bekanntenkreis auch Bestatter. "Im Gespräch mit den Kollegen merkten wir, dass das auch etwas für uns wäre", erinnert sich Sandra Horstmann. Man verabredete sich zu einem Rundgang. "Unser Interesse war geweckt, und die Idee zu einem Berufswechsel verfestigte sich immer mehr."

Das ist jetzt erst ein Jahr her. Die beiden jungen Frauen machten Ernst, begleiteten den Bekannten in seinem Job und vertieften ihre Einblicke in den Beruf. "Das ist solch eine ehrenvolle Aufgabe, sie hat mit viel Fürsorge und Liebe zu tun", beschreibt Sandra Horstmann ihre Beweggründe. "Uns ist das Persönliche dabei wichtig", ergänzt ihre Freundin. Der Mensch stehe bei ihnen im Mittelpunkt.

Als die Frauen wussten: "Das ist genau unser Ding", überlegten sie, eine Ausbildung zu absolvieren. Sie gehören bereits dem Bundesverband Deutscher Bestatter an, aber die Berufsschulen liegen in Mittel- und Süddeutschland. "Mit drei beziehungsweise zwei Kindern ist das für uns definitiv zu weit", war ihr Fazit. Also nutzten sie die Kenntnisse, die sie sich bereits angeeignet hatten, und besuchten außerdem Seminare zur Weiterbildung. Bestatterfachkraft sei erst seit 2007 ein anerkannter Ausbildungsberuf. In früheren Zeiten hätten die ortsansässigen Tischler diese Aufgabe übernommen, und oftmals sei das "Handwerk" an die nachfolgenden Generationen weitergereicht worden, erzählen sie.

Den kompletten Beitrag finden Sie in der Bauernblattausgabe 2/2021 unter der Rubrik "LandFrau" und im digitalen Bauernblatt.

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