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„Und nun geht‘s zum Fototermin mit der Bundeskanzlerin“, lud dlv-Präsidentin Petra Bentkämper (Foto oben r.) die Delegierten der dlv-Mitgliederversammlung ein. Sie trafen sich zumindest zum digitalen Gruppenbild mit Angela Merkel, die mit der höchsten Auszeichnung des Verbandes, der Goldenen Ehrennadel, gewürdigt wurde. Foto: Bundesregierung/Guido Bergmann

„Ohne die LandFrauen ist kein Staat zu machen“, würdigte Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel (CDU) die ehrenamtliche Arbeit der LandFrauen bei der digitalen Mitgliederversammlung des Deutschen LandFrauenverbandes (dlv). Zuvor war sie mit der Goldenen Ehrennadel des Verbandes ausgezeichnet worden. Diesen besonderen Moment erlebten unter den über 70 Teilnehmerinnen auch vier Delegierte aus Schleswig-Holstein mit: Präsidentin Ulrike Röhr, Vizepräsidentin Claudia Jürgensen sowie die beiden Geschäftsführerinnen Dr. Gaby Brüssow-Harfmann und Ninette Lüneburg.

„Es wäre natürlich sehr schön gewesen, die Kanzlerin persönlich zu treffen“, sagte Ulrike Röhr nach der dlv-Mitgliederversammlung. Sie habe die Rede aber auch digital als sehr wertschätzend und sehr persönlich empfunden. „Es war eine sehr gute Atmosphäre.“ Von ihrer ersten Begegnung mit der Kanzlerin beim Deutschen LandFrauentag in Erfurt vor fünf Jahren sei ihr besonders der Satz in Erinnerung geblieben, die LandFrauen sollten ruhig lauter sein und sich noch mehr Gehör verschaffen. Das habe der dlv seitdem beeindruckend getan, ist Röhr überzeugt. Wie professionell der dlv arbeite, habe auch der reibungslose Verlauf der Mitgliederversammlung gezeigt, so die schleswig-holsteinische Präsidentin.

Breaking Sessions hätten den Austausch mit Vertreterinnen anderer Landesverbände gut ermöglicht, auch wenn es das persönliche Treffen natürlich nicht ganz ersetzen könne.

Mit Spannung erwarteten die Delegierten das „Treffen“ mit der Kanzlerin. Diese eröffnete ihre fast zwölfminütige Rede mit den Worten: „Sie stehen ihre Frau nicht nur in der Familie und im Beruf, sondern übernehmen auch gesellschaftliche Verantwortung. Die Bedeutung dieses Engagements kann gar nicht hoch genug geschätzt werden.“ Darum sei es so wichtig, dass sich die LandFrauen austauschten, sich gegenseitig unterstützten und einzelne Anliegen zu gemeinsamen Anliegen machten. „Und genau das tun Sie“, bestätigte die Kanzlerin den Delegierten. Sie verwies anerkennend auf das gute Netzwerk mit bundesweit 12.000 Ortsvereinen, fast 500.000 Mitgliedern und dem guten Kontakt zu anderen Organisationen und Verbänden. „So verschaffen sie den Anliegen im ländlichen Raum weithin Gehör.“

Das Video mit der Rede der Kanzlerin finden Sie hier.

Den vollständigen Beitrag lesen Sie in der Bauernblattausgabe 28/2021 unter der Rubrik "LandFrau" und im digitalen Bauernblatt.

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