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Christine Hamester-Koch warb mit einem launigen Vortrag um mehr Mut zu Veränderungen. Foto: Sven Tietgen

Die Corona-Krise will der LandFrauenverband Schleswig-Holstein als Chance für Veränderung begreifen. Den Anstoß dafür gab Christine Hamester-Koch am Wochenende auf der Arbeitstagung der Orts- und Kreisvorsitzenden in Neumünster – mit einem spannenden und zugleich humorvollen Vortrag. Die Trainerin und Beraterin machte den LandFrauen Mut, neue Wege zu gehen und vor allem ihren Herzen zu folgen.

Christine Hamester-Koch ist bei den organisierten LandFrauen keine Unbekannte: Im Jahre 2005 entwickelte die heute 57-jährige Coaching-Spezialistin mit der Landwirtschaftskammer den Fortbildungslehrgang Bauernhofpädagogik. Das erfolgreiche Konzept "exportierte" die Mutter von vier Kindern in den Folgejahren mittels Vorträgen in verschiedene europäische Länder. Für ihren Vortrag am Sonnabend in der Neumünsteraner Stadthalle griff sie nicht auf ein vorbereitetes Script zurück. "Ich spreche intuitiv, ein vorgefertigtes Manuskript bringt mich nur durcheinander", erklärte Christine Hamester-Koch – und begrüßte die 125 LandFrauen aus den Vorständen von Orts- und Kreisverbänden sowie den Landesverbandsvorstand gleich mit einem "Moin, Leute!".

Der eigenen Intuition vertrauen sollten auch verstärkt die LandFrauen in ihren Gruppenzusammenhängen wie auch bei der Organisation von Veranstaltungen. Corona habe viel durcheinandergewürfelt. Wichtig sei, sich bei der ehrenamtlichen Arbeit den Bedürfnissen und Wünschen der Gruppe zu öffnen, dabei aber die eigenen Vorlieben nicht zu vergessen. Analysen hätten zum Beispiel ergeben, dass die Menschen in diesen Zeiten wärmebedürftig – und gleichzeitig bindungsarm seien. Mit einem "platten Vortrag" könne frau heutzutage nicht mehr punkten. "Wichtig ist, alle Sinne anzusprechen, zum Beispiel beim Thema Bluthochdruck eine dazu passende Heilpflanze wie Fingerhut herumgehen zu lassen", erklärte Hamester-Koch.

Auch handschriftliche, mit der Post versendete Einladungen kämen gut an. "Dann noch eine Blüte oder ein Blatt hineinlegen, schon ist eine persönliche Verbindung da", so die Trainerin. Für die Programmplanung lohne sich zudem ein Blick in die eigenen LandFrauenreihen – es müsse nicht immer ein Vortrag von außen sein. Gerade die älteren Land- oder Stadtfrauen verfügten über einen wahren Schatz an Erfahrungswissen, das geteilt werden wolle.

 

Den vollständigen Beitrag lesen Sie in der Bauernblattausgabe 46/2021 unter der Rubrik "LandFrau" und im digitalen Bauernblatt.



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