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Referentin Ellen Heisler führte am Mittwoch bei der Fortsetzung des Aufbaukurses in die Räucherkunde ein. Foto: Dr. Gaby Brüssow-Harfmann/lfv

Das lange Warten hat ein Ende. Auf dem Kolonistenhof in Duvenstedt konnte man es an diesem Mittwoch im wahrsten Sinne des Wortes riechen, dass die Seminare zur Kräuterkunde wieder starten. Es ging um Räucherkunde. Nach der Zwangspause durch den Lockdown, durch die sowohl der erste Aufbaukurs als auch die Qualifizierung Kräuterkunde lange unterbrochen beziehungsweise ganz ausgesetzt werden mussten, ist das Interesse ungebrochen.

Gerade der im vergangenen Jahr neu eingerichtete Aufbaukurs, der für Absolventen der Qualifizierung angeboten wird, findet großen Zuspruch. Die Themen sind vielfältig und reichen von der Herstellung von Naturkosmetik bis zur Räucherkunde. Letztere hat eine lange Geschichte. Historisch wurde das Räuchern vor allem für religiöse und spirituelle Rituale genutzt. Auf dem Kolonistenhof ging es aber eher um desinfizierende Effekte, die Möglichkeit, Insekten zu vertreiben, und besonders darum, angenehme Düfte für den Genuss zu erzeugen. Verwendet werden dazu getrocknete Blätter, Blüten, Stengel und Wurzeln oder auch Harze.

Auch der zweite Aufbaukurs, der am 18. August parallel zum ersten anläuft, ist bereits ausgebucht. Für den LandFrauenverband und das Bildungszentrum für Natur, Umwelt und ländliche Räume, die das Thema Kräuterkunde gemeinsam anbieten, ist der neu eingeführte Aufbaukurs damit schon jetzt ein Erfolg.

Das Gleiche gilt für die Qualifizierung Kräuterkunde, die nun im Juli starten konnte. In der nächsten Woche treffen sich die Teilnehmer im Altenjahner Kräutergarten von Traute Struve.

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