Zur Navigation springen Zum Inhalt springen

Für Renate Krüger (li.) ist der Bauern- und Kräutergarten auf dem Jugend-Naturschutz-Hof Ringstedtenhof Aufgabe und Erfüllung zugleich. Hier bei der Führung mit Astrid Hadeler und Iris Bein, die selbst Führungen zu Wild- und Heilkräutern in Ostholstein anbietet (li.).

Essbares Blütenmeer unter anderem aus Stockrosen, Ringelblumen, Malven, Kapuzinerkresse und Hibiskus. Die Liste der für die Küche verwendbaren Blüten ist lang, aber es gibt auch einige, die giftig sind, wie Akelei, Christrose, Eisenhut, Fingerhut, Goldregen, Herbstzeitlose, Oleander, Scharfer Hahnenfuß, Seidelbast und Steinklee. Fotos: Gaby Brüssow-Harfmann

Es war ein Experiment – das erste Netzwerktreffen der Absolventen der Qualifizierung Kräuterkunde. Für die Veranstalter, das Bildungszentrum für Natur, Umwelt und ländliche Räume des Landes Schleswig-Holstein (BNUR) und den LandFrauenverband Schleswig-Holstein (LFV), galt es, gute Inhalte und einen entspannten Ausstausch unter Corona-Bedingungen zu ermöglichen. Für nicht wenige der 14 Teilnehmenden bedeutete es, sich unter den aktuellen Bedingungen auf das Treffen auf dem Jugend-Naturschutz-Hof Ringstedtenhof bei Lübeck einzulassen.

Auf jeden Fall lockten die Themen: Blütenküche und Heilwissen über Blüten. Am Vormittag bereitete Silke Riege mit der einen Hälfte der Gruppe Gänseblümchensuppe, Dahlien mit Forelle, herzhaftes Blütenbrot sowie Akazien- und Holunderblüten im Teigmantel zu, die dann gemeinsam von allen verkostet wurden. Nach einer Führung durch den Bauern- und Kräutergarten des Hofes vermittelte Astrid Hadeler vom BNUR traditionelles Heilwissen über Blütenpflanzen und stellte den Absolventinnen der Qualifizíerung Kräuterkunde mit der Pflanzenastrologie ein neues Thema vor. Demnach beeinflussen Sternzeichen auch die Pflanzenwelt: Merkurpflanzen blühen zum Beispiel blau und violett, Sonnenpflanzen gelb. Sowohl in der Küche, in der von der zweiten Gruppe für die Kaffeezeit Blütenmuffins und gezuckerte Blüten vorbereitet wurden, als auch im Seminar und im Garten blieb aufgrund der reduzierten Teilnehmerzahl auch viel Gelegenheit zum Austausch und Netzwerken. So gesehen sei das Experiment, sich in kleinerer Runde zu treffen, auf jeden Fall gelungen, resümierte Dr. Gaby Brüssow-Harfmann, Geschäftsführerin des LFV.

nach oben