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Gute Stimmung im Gespräch zwischen Köln, Reinfeld und Friedrichsau: Jan Malte Andresen, Präsidentin Ulrike Röhr (Mitte) und Vizepräsidentin Claudia Jürgensen. Screenshot: Kathrin Iselt-Segert

Was beutet es für die LandFrauen in Schleswig-Holstein, Abstand halten zu müssen und eignet sich das LandFrauentuch als Schutzmaske? Darum und um viele andere Fragen ging es beim Live-Video-Talk "LandFrauen Schleswig-Holstein Digital" am vergangenen Sonnabend. Dazu hatten sich Moderator Jan Malte Andresen, Präsidentin Ulrike Röhr und Vizepräsidentin Claudia Jürgensen verabredet.

Das Interesse war und ist groß. Gut 10.000 Personen erreichte das Interview zum Redaktionsschluss und es werden sicher noch mehr werden, denn das Gespräch kann nach wie vor über einen Link auf der Homepage des LandFrauenverbandes unter landfrauen-sh.de abgerufen werden. Der 42-minütige, interaktive Talk bot der Präsidentin und der Vizepräsidentin die Möglichkeit, aus dem Landesvorstand zu berichten und Fragen der Teilnehmer direkt zu beantworten.

Jan Malte Andresen, der seit vielen Jahren durch die LandFrauentage in Neumünster führt und die LandFrauen gut kennt, fragte gleich eingangs, was es für die LandFrauen bedeute, so viel Abstand zu halten. Dass der Verband jetzt WhatsApp-Gruppen, Facebook, Video- oder Telefonkonferenzen und neuerdings auch Instagram nutze, sei eine gute Erfahrung, so Ulrike Röhr. Aber so viel Abstand sei sehr ungewöhnlich für LandFrauen, weil gerade persönliche Treffen, Kommunikation und Austausch ganz groß geschrieben würden.

Natürlich sei es wünschenswert, dass zum Beispiel der "Urlaub auf dem Bauernhof" wieder möglich wäre, weil hier gerade das Einkommen für einen ganzen Bereich wegbreche. Der Verband könne bei diesem komplexen gesellschaftlichen Thema derzeit aber nur dazu auffordern, sich vorerst an alle die getroffenen Schutzmaßnahmen zu halten, so die Präsidentin.

Geklärt wurde auch, dass sich das LandFrauentuch nicht als Maske eigne, da es nicht bei 60 °C gewaschen werden könne, wie Claudia Jürgensen sagte. Sie habe selbst versucht, Masken zu nähen. Das sei aber so ein "Fummelkram". Umso größer sei ihre Hochachtung für alle LandFrauen, die Tausende von Masken genäht hätten.

Im Gespräch wurde zudem die Frage von Claudia Tönsfeldtkergren beantwortet, ob sich die Situation durch Corona in der Stadt von der auf dem Land unterscheide. Wer wissen möchte, welche Antwort es auf diese und weitere Fragen gab, und ob es okay ist, wenn ein Reh mit Kitz unterwegs ist, einfach reinhören ins Interview.

Eine Frage, die auch die Jungen LandFrauen aus Plön stellten, hat die Geschäftsstelle auf Anfrage des Bauernblatts Anfang dieser Woche bereits beantwortet. Ja, es gibt nach dem erfolgreichen Testinterview am 13. Juni einen digitalen LandFrauentag.

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