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Als Journalistin spezialisierte sich Sigrid Brauer auf die Themen Ernährung, Wohnen und Garten. Foto: Kathrin Iselt-Segert

Sigrid Brauer ist die neue Referentin für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit beim LandFrauenverband Schleswig-Holstein. Anfang Mai startete die Journalistin mit ihrer Arbeit in der Geschäftsstelle. Für die 62-jährige Kielerin ist die neue Aufgabe nach der Kindheit auf dem Lande in Ostholstein und einem langen Ausflug in das Großstadtleben auch eine Rückkehr.

Wie sind Sie auf die LandFrauen gekommen?

Sigrid Brauer: Ich hatte die Stellenausschreibung zufällig im Internet entdeckt und fand die Beschreibung der Aufgaben spannend, weil es nicht nur um die Öffentlichkeitsarbeit ging, sondern auch um die Mitorganisation von Großveranstaltungen, die Vorbereitung von Interviews und Stellungnahmen und unterschiedliche Themen wie Nachhaltigkeit, gesunde Ernährung und vieles mehr. Diese Vielfalt kenne ich aus meinem bisherigen Berufsleben und den LandFrauenverband von meiner Arbeit bei einer anderen Frauenorganisation.

Was haben Sie bisher beruflich gemacht?

Ich bin ausgebildete Bibliothekarin, habe mich dann aber für den Journalismus entschieden. Über Stationen bei Tages- und Wochenzeitungen sowie Wohnzeitschriften bei den Verlagen Springer, Gruner und Jahr und Burda habe ich mich auf die Themen Wohnen, Einrichtung, Ernährung und Garten spezialisiert. Dann kam die Selbstständigkeit, in der ich zur Pressearbeit gewechselt bin. Durch eine Anfrage der Messe Frankfurt wurde ich zur Autorin für Trendberichte für Verbraucherfachmessen. Das habe ich dann später auch für eine Hamburger Messe gemacht. Meine Arbeit war immer sehr vielseitig. Die Messen gibt es derzeit nicht, aber ich schreibe noch immer Händlerporträts für Fachzeitschriften und mache Pressearbeit für Manufakturen.

Sie sind seit 2015 wieder in Schleswig-Holstein und betrachten das auch als eine Rückkehr. Warum?

Ich bin in einem Dorf in Ostholstein aufgewachsen. Mein Vater arbeitete als Lehrer und meine Eltern waren mit Landwirten befreundet. Ich habe mit meiner Freundin, deren Eltern einen Hof hatten, viel draußen herumgetobt. Wir haben es geliebt, in der großen Scheune zu spielen und uns in den Strohballen zu verstecken. Und natürlich bin ich auch auf dem Trecker mitgefahren. Das Leben auf dem Land ist mir also sehr vertraut.

 

Das vollständige Interview finden Sie in der Bauernblattausgabe 20/2021 unter der Rubrik "LandFrau" und im digitalen Bauernblatt.

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