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Anneke Manzke hat einen Beruf, aber auch viele andere Ideen und Hobbys, die für sie auch als berufliche Neuorientierung interessant wären. Foto: Anne Elsner

Denselben Job ausüben von der Ausbildung bis zur Rente, das können immer weniger Menschen. Oft muss man sich im Laufe der Zeit umorientieren, gerade auch jetzt in Corona-Zeiten. Zudem steht der Arbeitsmarkt auch mit der Digitalisierung, dem demografischen Wandel und der Flexibilisierung vor großen Herausforderungen. Die Berufsberatung der Arbeitsagentur hat deshalb das "Projekt Ich" gestartet, um Beschäftigte bei der Neuorientierung zu unterstützen. Der LandFrauenverband bot in Zusammenarbeit mit der Arbeitsagentur Nord ein Online-Informationsseminar an. Mit dabei war auch Anneke Manzke von den Jungen LandFrauen Dithmarschen.

Die 30-Jährige ist Kauffrau für Bürokommunikation bei einem Busunternehmen und dort für die allgemeine Verwaltung und das Erstellen von Reisekatalogen zuständig. Derzeit ist die zweifache Mutter mit dem anderthalbjährigen Sohn Löne in Elternzeit. Ihre Tochter Hanna ist vier. Im Oktober endet die zweijährige Elternzeit, dann möchte sie gern wieder in ihren bisherigen Job einsteigen. Ob das dann möglich sei, sei ungewiss, so die zweifache Mutter. Andererseits habe sie auch durch ihre selbstständige Arbeit als Vertragshändlerin für einen Staubsaugerhersteller ein unabhängiges Einkommen. "Ich bin ohnehin jemand, der immer neue Ideen hat. Ich organisiere gern und bringe Menschen zusammen", sagt die Junge LandFrau über sich.

So hat sie auch aus ihrem Hobby, kreativ mit Holz zu arbeiten, ein Geschäftsmodell entwickelt. Die Blumensäulen aus alten Balken mit Pflanzschalen oder Fackeln aus Altholzbalken sind gefragt. Sie überlegt, im kommenden Jahr Workshops zum Arbeiten mit Holz anzubieten. Damit ist Anneke Manzke ein gutes Beispiel dafür, dass die alte Devise "ein Beruf, ein Betrieb von der Ausbildung bis zur Rente" nur noch selten Lebensalltag ist.

 

Den vollständigen Beitrag finden Sie in der Bauernblattausgabe 21/2021 unter der Rubrik "LandFrau" und im digitalen Bauernblatt.

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