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Gesa Retzlaff liebt die plattdeutsche Sprache und die Bühne. Foto: Sabine Voiges

"Snack Platt mit mi": Dieser Satz steht für Gesa Retzlaff wie wohl kein anderer. Denn wenn die Viöler LandFrau (natürlich) auf Plattdeutsch von ihrer Arbeit für den Erhalt ihrer Muttersprache erzählt, fangen ihre Augen an zu strahlen und die Begeisterung steht der 51-Jährigen schier ins Gesicht geschrieben. "Ich darf als Leiterin des Plattdüütsch-Zentrums alles machen, was der plattdeutschen Sprache guttut. Deshalb ist das der absolute Traumjob für mich", erklärt sie.

Von hier aus versorgt Gesa Retzlaff Kitas und Schulen, Theatergruppen und andere Kulturschaffende mit Informationen, Kontakten und vielfältigem Material, kooperiert und netzwerkt mit zahlreichen regionalen und überregionalen Plattakteuren.

Insbesondere seit den 1960er Jahren habe die Sorge bestanden, dass Kinder, die als reine Plattsnacker zur Schule kamen, erhebliche Bildungsnachteile zu befürchten hätten, so die Verfechterin des Plattdeutschen. "Aus diesem Grund wurde in vielen Familien mit den Kindern kein Platt mehr gesprochen. Diese Ansicht ist erfreulicherweise wissenschaftlich längst überholt und Chancen und Wert von früher Mehrsprachigkeit sind anerkannt." Das ist ganz im Sinne von Gesa Retzlaff. Dennoch halte sich das Vorurteil mitunter noch hartnäckig und habe Spuren und Lücken in der Weitergabe der Regionalsprache hinterlassen.

Das Video "To hus bi Gesa Retzlaff" finden Sie hier.

Den kompletten Beitrag finden Sie in der Bauernblattausgabe 47/2020 unter der Rubrik "LandFrau" und im digitalen Bauernblatt.

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