Zur Navigation springen Zum Inhalt springen

Die Besucherinnen des OV Albersdorf-Österdörfer im „roten Elefanten“ mit dem Vizepräsident des Oberlandesgerichts, Rainer Hanf, und Uta Fölster, Präsidentin des Oberlandesgerichts Schleswig-Holstein (hinten v. li.) Foto: OV Albersdorf-Österdörfer

Eine spontane Einladung von Uta Fölster, Präsidentin des Oberlandesgerichts Schleswig-Holstein, brachte die LandFrauen des OV Albersdorf-Österdörfer sozusagen in den Bauch des "roten Elefanten". So nämlich wird das Gebäude des Oberlandesgerichts im Volksmund genannt.

Uta Fölster war zuvor bei den LandFrauen zu Gast gewesen und hatte über ihren Werdegang, die Herausforderungen, als Frau in einem Gerichtssaal den Hammer in der Hand zu haben, berichtet. Nun empfing sie die LandFrauen im roten Backsteinhaus.

Zirka 80 Richter und Richterinnen sind dort beschäftigt. Drei Viertel haben dabei Aufgaben in der Rechtsprechung, das andere Viertel übernimmt Verwaltungsaufgaben, die ebenfalls richterliche Betreuung benötigen. Insgesamt sind ungefähr 220 Beamte und Beamtinnen sowie Angestellte beim Oberlandesgericht tätig. Uta Fölster führte die LandFrauen durch die Gerichtssäle, erklärte dort, wer welchen Platz einnimmt und wie eine solche Gerichtsverhandlung abläuft. Am höchsten Gericht des Landes Schleswig-Holstein werden vor allem Zivil- und Strafsachen behandelt. Aber auch die Familiensachen und Angelegenheiten wie Nachlass- oder Landwirtschaftssachen können gegebenenfalls vor dem Oberlandesgericht zum Thema werden. Eine weitere Aufgabe ist die Entscheidung über die Fortdauer der Untersuchungshaft, wenn diese sechs Monate überschreitet. Zu den bereits erwähnten Verwaltungsaufgaben zählen beispielsweise die Verantwortung für die Land- und Amtsgerichte in Schleswig-Holstein und die Ausbildung von Nachwuchskräften.

Den kompletten Beitrag finden Sie in der Bauernblattausgabe 03/2020 unter der Rubrik "LandFrau" und im digitalen Bauernblatt.

nach oben