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Maike Hauschildt, Wiebke Burmeister und Nicole Peemöller (v. li.) fanden immer neue Objekte, um sie mit einem neuen Anstrich aufzupeppen. Foto: privat

Mit Einzelstücken fing alles an, später kamen ganze Schrankwände auf die "Beautyfarm für Möbel", auf der sich LandFrauen aus den Vereinen Neuengörs und Leezen trafen. Sie nutzen die Corona-Zeit, um Altes ordentlich aufzumöbeln.

Anfangs waren es zwei Frauen, die sich einmal in der Woche daranmachten, Holzoberflächen im Shabby Chic zu bearbeiten, für den Kreidefarben verwendet werden. Die Begeisterung der beiden sprach sich herum und so trafen sich am Ende fünf bis acht Frauen im Wechsel, um ihre Möbelprojekte anzugehen. Schränkchen, Beistelltische oder Regale wurden im Kofferraum oder mit dem Hänger zu Maike Hauschildt transportiert, um dort in der ausgebauten Scheune gemeinsam zu werkeln. Bald kannten sich die Frauen mit dem Farbensortiment der umliegenden Baumärkte aus. Möbelfarben waren ziemlich begehrt und so nutzten sie die "Click and collect"-Aktion des Einzelhandels, um nachzubestellen.

Schließlich testeten sie auch das Arbeiten mit Schablonen, mit denen sie zum Beispiel Blütenranken auf die Möbel zauberten. Die kreativen Frauen haben nun ganz eigenen Erinnerungsstücke an den Lockdown, hoffen aber natürlich, dass sie sich bald wieder ohne Einschränkungen in ihren Vereinen treffen können.

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