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Bestens gelaunt präsentierte sich der Kreisvorstand mit seinem Stargast: Britta Hamdorf, Petra Fahje, Leonie von Hase und Wiebke Bock (unten v. li.) sowie Anja Mahlstedt, Inge Wiedekamp, Anke Thordsen und Inke Studt-Jürs (oben v. li.) Foto: Sven Tietgen

Mit Leonie von Hase landeten die Organisatorinnen des KreisLandFrauentages 2021 in Bad Segeberg einen besonderen Coup. Denn erstmals in der 75-jährigen Historie der Segeberger LandFrauen wurde eine Miss Germany eingeladen – und die gebürtige Namibierin definierte vor rund 130 Besucherinnen und Gästen im Restaurant Am Ihlsee den Begriff Schönheitskönigin komplett neu.

Der Vorstand des KreisLandFrauenverbandes Segeberg hatte die große Veranstaltung vor dem Hintergrund der Corona-Bedingungen mit viel Umsicht und Akribie vorbereitet. So erlebten die Vertreterinnen aus den 19 Ortsvereinen sowie die Gäste, darunter der Segeberger Kreispräsident Claus Peter Dieck, einen entspannten Festabend. Mit Blick durch die Fensterfronten auf die traumhafte Ihlseekulisse genossen die Teilnehmer erst ein mediterranes Buffet und die Gelegenheit, nach längerer Zeit wieder miteinander ins Gespräch zu kommen.

Ein erstes Ausrufezeichen im Programm setzte die Gruppe Vocalitas. Das fünfköpfige Frauenensemble aus Bad Segeberg sang mehrstimmig Volkslieder aus verschiedenen Ländern und intonierte auch Popklassiker. Der Auftritt der A-capella-Gruppe, die das erste Mal seit März 2020 auftrat, rührte das Publikum und sorgte für viel Beifall. "Das war einfach toll, ich habe richtig eine Gänsehaut bekommen", sagte die Kreisvorsitzende Petra Fahje und dankte den Sängerinnen.

Nach kurzen Grußworten der Gäste trat dann Leonie von Hase auf die Bühne – und zog das Publikum mit ihrer direkten und spontanen Art sofort in den Bann. "Es ist für mich eine riesengroße Ehre, hier bei euch LandFrauen sein zu können", sagte die Neu-Kielerin, die im vergangenen Jahr zur Miss Germany gewählt wurde. In der Talkrunde mit der dritten Vorsitzenden Inke Studt-Jürs entführte sie das Publikum in ihre Kindheit auf der elterlichen 10.000-ha-Farm am Rand der Kalahariwüste in Namibia. "Ich war die jüngste von vier Töchtern, unser Alltag war geprägt von Lämmern und Landwirtschaft, aber auch von Schlangen, Skorpionen und Spinnen", erzählte sie.

Wie ihre Schwestern musste sie mit sechs Jahren ins Internat – eine Alternative gab es nicht, die nächste Schule war 200 km entfernt. In einer sehr konservativen Gesellschaft wurde sie von ihren Eltern politisch liberal erzogen. "Das hat mit dafür gesorgt, dass ich unabhängig, selbstständig und neugierig bin, das prägt mich bis heute", betonte die 37-jährige Betreiberin eines Vintage-Onlineshops. Im Internat hat sie gelernt, Kontakte zu knüpfen. Nach ihrem Studium in Kapstadt siedelte sie nach Deutschland über. Zum Miss-Germany-Wettbewerb ist sie per Zufall und über eine Freundin gekommen.

 

Den vollständigen Beitrag lesen Sie in der Bauernblattausgabe 34/2021 unter der Rubrik "LandFrau" und im digitalen Bauernblatt.

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