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"Bei den LandFrauen entwickele ich mich weiter und lerne immer dazu. Aber vor allem das Miteinander von Jung und Alt ist mir wichtig", sagt Heike Hebbeln, hier mit Familienmitglied Parson Russel Digger. So habe sie ihre Wurzeln im Dorf geschlagen und erweitere dabei stets ihren Horizont. Foto: Christiane Herrmann

Heike Hebbeln lebt auf einem landwirtschaftlichen Betrieb in Embühren und engagiert sich im Vorstandsteam der LandFrauen Legan und Umgebung. An vier Tagen in der Woche aber zieht sie ihre Uniform an, denn sie ist auch Polizistin.

Auf einen Schnack bei Kaffee in ihrer Küche erzählt Heike Hebbeln zunächst über ihre Arbeit im Vorstandsteam des LandFrauenvereins Legan und Umgebung. "Wir haben mit der Gründung der Jungen LandFrauen in unserem Kreis 20 neue Mitglieder hinzubekommen", berichtet sie nicht ohne Stolz auf ihren Verein. Sie selbst wurde Mitglied, weil sie sich anbot, ihre Schwiegermutter zu Terminen der LandFrauen zu fahren. Dann habe sie zu ihrer Schwiegermutter gesagt: "Nun werde ich auch Mitglied und komme gleich mit, wenn ich dich ohnehin fahre."

Inzwischen ist die Mutter eines fast erwachsenen Sohns, nachdem sie jahrelang die Ortsbeauftragte für ihr Dorf Embühren war, im Dreierteam des Vorstandes. Dort teilt sie sich die Arbeit und die Verantwortung einer Vorsitzenden mit Anke Ivens und Josie Rohwer. Sie arbeitet mit ihren Teamkolleginnen immer wieder an einem kulturellen, kreativen und sportlichen Programm. "Das macht mir Spaß und man erweitert seinen Horizont", erzählt die 52-Jährige. "Ich sage mal so: Man wird nicht dümmer davon!" Der Rückhalt, den sie braucht, um sich ehrenamtlich zu engagieren, kommt dabei nicht nur aus der Familie, sondern auch von ihren Kollegen bei der Polizei. "Ich hatte mal Probleme, die mich wirklich beschäftigten. Da ermunterte mich ein junger Kollege mit den Worten: Wenn du das überstanden hast, dann wirst du doch nur stärker." Heute wisse sie, dass er recht hatte und habe diesen Rat beherzigt.

Heike Hebbeln arbeitet bei der Verkehrsüberwachung in Neumünster. Sie sieht darin keinen Kontrast zu ihrem Leben auf dem Bauernhof und dem Ehrenamt. "Ich bin nicht die einzige LandFrau bei der Polizei. Da kenne ich mehrere." Und doch war es nicht immer nur entspannt. "Ich habe schon wieder angefangen zu arbeiten, da war unser Sohn acht Wochen alt. In dieser Zeit bin ich zum Teil morgens um halb fünf in den Stall zum Melken gegangen. Dann musste ich spätestens um viertel vor sechs duschen, das Kind auf den Arm und zur Oma bringen, um um sieben Uhr pünktlich auf der Dienststelle zu sein. Und abends war ich wieder im Melkstand."

 

Den vollständigen Beitrag lesen Sie in der Bauernblattausgabe 29/2021 unter der Rubrik "LandFrau" und im digitalen Bauernblatt.

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