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Präsidentin Ulrike Röhr: "Zunächst bis Ende April alles abgesagt" Foto: Kathrin Iselt-Segert

Eigentlich wollten sich die LandFrauen in dieser Woche zur Vertreterinnenversammlung in Neumünster treffen. Doch inzwischen hat die Corona-Pandemie auch Deutschland in eine Ausnahmesituation versetzt. Das Bauernblatt fragte Präsidentin Ulrike Röhr, was das für die Arbeit des LandFrauenverbandes bedeutet.

Wie geht es Ihnen und Ihrer Familie?

Ulrike Röhr: Uns geht es noch gut. Unser Ackerbaubetrieb, den unser Sohn führt, läuft weiter. Es gibt draußen viel zu tun. Zum Glück haben wir wenig Publikumsverkehr. Und für meinen Mann und mich ist es natürlich gut, weil wir einen Garten haben und rausgehen können.

Mit welchen Gefühlen erleben Sie diese Ausnahmesituation?

Also es macht einen nachdenklich, denn wir sind in einer Situation, die wir in dieser Form noch nie erlebt haben. Dass unsere Freiheit oder das, was wir sonst im Alltag als ganz normal erachten, so
eingeschränkt wird, damit müssen wir umgehen. Aber ich akzeptiere, dass all die Maßnahmen, die nun
ergriffen werden, notwendig sind, und kann mich so einfacher danach richten. Meine Tochter ist zum Beispiel gerade im Mutterschutz und kann die Kinder betreuen. Aber sie arbeitet an einer Förderschule und weiß, dass es dort für andere Eltern viel schwieriger ist, das zu organisieren. Was mich persönlich sehr beschäftigt, ist, dass ich meinen Bruder, der Autist ist, in der Wohngruppe nicht mehr besuchen darf. Diese vorbeugende Regelung ist natürlich wichtig. Wir versuchen, oft zu telefonieren.

Auch der LandFrauenverband musste in den vergangenen Tagen auf die aktuelle Situation reagieren. Wie läuft derzeit die Arbeit im Verband?

Die Geschäftsstelle ist derzeit geschlossen. Wir werden je nach aktueller Situation überlegen, wie wir
in den nächsten Wochen dort Dienst machen; auf jeden Fall ohne Publikumsverkehr. Per E-Mail ist die Geschäftsstelle natürlich in eingeschränktem Maße über die Geschäftsführerinnen zu erreichen.

Den kompletten Beitrag finden Sie in der Bauernblattausgabe 12/2020 unter der Rubrik "LandFrau" und im digitalen Bauernblatt.

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