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Mit der Ersthilfe bei Unglücksfällen während der Arbeit begann vor gut 130 Jahren die Geschichte des ASB. Heute sind die Aufgaben sehr vielfältig. So fährt seit 2015 das Wunschmobil durch Schleswig-Holstein, hier auf Amrum. Foto: ASB

Wie und wann entstand eigentlich der Arbeit-Samariter-Bund? In welchen Einsatzbereichen ist er heute tätig? Um sich diese Fragen fundiert beantworten zu lassen, hatten die Neungörser LandFrauen Thomas Elvers zu Gast. Der Rechtsanwalt und Notar hatte schon Fachvorträge zu Testamentsgestaltung, Vollmachten und Patientenverfügungen bei den LandFrauen gehalten. Nun sprach er als Landesvorsitzender des Arbeiter-Samariter-Bunds in Schleswig-Holstein (ASB), denn das ist sein Ehrenamt.

Der ASB, der heute allein in Schleswig-Holstein 95.000 Mitglieder hat, wurde 1888 auf Initiative von sechs Berliner Zimmerleuten gegründet. Sie setzten gegen viele Widerstände den ersten "Lehrkursus über die Erste Hilfe bei Unglücksfällen" durch. Das sei bitter nötig gewesen, denn Arbeitsschutz- oder Unfallverhütungsvorschriften, wie wir sie heute kennen, habe es damals noch nicht gegeben, so Elvers. An den Arbeitsplätzen habe es nicht nur an ausgebildeten Ersthelfern, sondern auch an Verbandmaterial gefehlt.

Nach dem Ersten Weltkrieg habe sich der ASB auf allen Gebieten der Volkswohlfahrt engagiert und damit den Grundstein für seine Funktion als Wohlfahrtsverband gelegt. Damalige Leistungen wie Hauskrankenpflege, Gesundheitsfürsorge und Kinderhilfe seien bis heute wichtige Aspekte der Arbeit des weltweit tätigen Dachverbandes Samaritan International.

In Schleswig-Holstein sind heute 800 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer in der Notfallvorsorge tätig. Der ASB beschäftige zudem 1.050 Hauptamtliche in Teil- und Vollzeit. Dazu kämen noch Freiwillige im Sozialen Jahr, Freiwillige des Bundesfreiwilligendienstes und weitere im sozialen Ehrenamt Aktive.

Den kompletten Beitrag finden Sie in der Bauernblattausgabe 23/2020 unter der Rubrik "LandFrau" und im digitalen Bauernblatt.

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