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Ist das auch alles richtig so? LandFrau Andrea Gosch-Petersen erklärt Jonas (li.) und Leon, wann das Apfelmus die richtige Konsistenz hat. Foto: Sabine Voiges

Trotz Corona-Pandemie fand mit insgesamt 5.000 Angeboten und Plätzen für rund 95.000 Schülerinnen und Schüler am 22. April der bundesweite Berufsaktionstag Girls' Day und Boys' Day statt. Wie mittlerweile üblich gab es dazu zahlreiche digitale Angebote. Doch in der nagelneuen Küche der Schleswiger Dannewerkschule durften vier Schüler endlich einmal wieder "richtig" kochen. Unterstützt und begleitet wurde die Aktion vom LandFrauenverband Schleswig-Holstein.

Die LandFrauen und die Organisatorinnen aus der Schule kennen sich gut durch ihre Zusammenarbeit im Rahmen des ehemaligen Facharbeitskreises Hauswirtschaft des LandFrauenverbandes. So wurde das Projekt zum Boys' Day in Zusammenarbeit mit der Schulleitung sowie den Lehrkräften für den Fachbereich Verbraucherbildung, Anni Erdmann und Aleksandra Maltusch, vorbereitet. Maren Sievering, Bildungsreferentin des LandFrauenverbandes, die den Tag mit geplant hatte, brachte die Vorfreude auf den Punkt: "Für uns ist das seit März 2020 die erste Präsenzveranstaltung. Deshalb freuen wir uns sehr, dass die Veranstaltung vor Ort stattfinden kann."

Doch bevor es für Jonas (15) und seine 14-jährigen Mitschüler Leon, Luca und Lukas an den Herd ging, hatten die Achtklässler Gelegenheit, den Zweisternekoch Dirk Luther, der regelmäßig im Schleswig-Holstein-Magazin des NDR zu sehen ist, zum (Traum-)Beruf Koch zu befragen.

Natürlich wollten die Schüler wissen, was ein Koch so verdient und wie die Ausbildung abläuft. Gefragt wurde aber auch nach den Menüs, die der hochdekorierte Küchenchef unter anderem für die Bundeskanzlerin und die dänische Königin zubereitete. Dirk Luther beantwortete alle Fragen mit großer Offenheit. Zudem gab der gebürtige Hamburger einen kleinen Abriss seines beruflichen Werdegangs zum Besten. "Mein Vater war ebenfalls Koch. Und ich bin schon als Kind gerne mit ihm mitgegangen. Später hat mich dann mehr und mehr die Haute Cuisine der Franzosen fasziniert. Aber ganz gleich, um welche Küche es geht, meine Leidenschaft gilt bis heute dem tollen Gefühl, etwas zu kochen und dann zum Gast zu gehen und diesen zu begeistern", erzählte er lebhaft. Allerdings machte der 1970 geborene Meisterkoch keinen Hehl daraus, dass es für eine erfolgreiche Karriere mehr als die Ausbildung brauche.

 

Den vollständigen Beitrag finden Sie in der Bauernblattausgabe 17/2021 unter der Rubrik "LandFrau" und im digitalen Bauernblatt.

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