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Landwirt Gerd Vogler hat im Moorgebiet selbst eine Koppel zur Blühfläche gemacht. Jetzt möchte er auch im Dorf dazu anregen, noch mehr insektenfreundliche Pflanzen in die Gärten zu holen und Streuobstwiesen anzulegen. Am Straßenrand wurden bereits Erlen, Wilder Apfel und Wildkirschenbäume gepflanzt. Foto: Kerstin Jenckel

Prachtvolle Farben auf Duvenseer Feldern – die erste Wanderung einer Gruppe von LandFrauen aus Nusse und Umgebung nach dem Corona-Lockdown war ein Genuss. Endlich waren sie mal wieder mit den Fahrrädern unterwegs und zudem total begeistert vom tollen Vortrag, mit dem Gerd Vogler aus Duvensee die Wanderung durch die Natur begleitete.

Die Wiesen waren mit ihrer Farbenpracht ein gutes Beispiel dafür, wie man die Natur mit der entsprechenden Saat wieder zum Leuchten bringen kann. Möglich gewesen sei das in Duvensee durch engagierte freiwillige Helfer, wie Gerd Vogler berichtete. Denn ursprünglich sei es der Plan der Landesregierung gewesen, das Moorgebiet unter Naturschutz zu stellen, erläuterte der Landwirt. Er und seine Mitstreiter konnten dann mit einem eigenen Projekt überzeugen. Sie legten auf Feldern Blühflächen und Blühstreifen an, sodass sich wieder viele Insekten und Vögel ansiedelten. Die LandFrauen erlebten, wie man die Natur auch ohne Naturschutz pflegen kann, sodass alle davon profitieren.

Auch die Wanderung selbst war spannend. Über einen urigen Weg führte sie zur Duvenseer Plattform. Kurz vor dem Ziel wurde der Pfad immer schmaler und so ging es im Gänsemarsch zur Aussicht. Bevor die Frauen diese genießen konnten, wurden sie noch von einem Gewitterschauer überrascht. Aber davon ließ sich die Gruppe nicht beirren und wurde mit einem tollen Blick über die Landschaft belohnt. Da der Regen nicht nachließ, legten sie einen Stopp in der Duvenseer Schmiede ein. Die Zeit, bis die Schauer weitergezogen waren, nutzen die Frauen, um einen Duvenseer Moorschnaps zu probieren. Ein leckeres Eis wurde der Gruppe von Franziska Laudenbach spendiert. Ohne Kaffee und Kuchen konnte das erste Treffen nach so langer Zeit natürlich nicht zu Ende sein. Dazu ging es nach Bergrade zum Café uppn Barg.

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