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Komplexes System: An einem anatomischen Schema stellt die Fachärztin das Ohr vor. Foto: pixabay

Wer nichts versteht, kann nicht mitreden. Schwerhörigkeit, angeboren oder erworben, erschwert die Kommunikation und Betroffene fühlen sich schnell ausgeschlossen. Im Rahmen der aktuellen Gesundheitsaktion des LandFrauenverbandes Schleswig-Holstein und der Ärztekammer des Landes informierten sich daher LandFrauen aus Nahe und Umgebung über die Möglichkeiten der Vorbeugung und Behandlung von Schwerhörigkeit. Zu Gast war Hals-, Nasen, Ohren-Fachärztin Daniela Hollfelder vom Universitätsklinikum Schleswig-Holstein, Lübeck.

Dass das Hören ein sehr komplexes System ist, wurde deutlich, als die Fachärztin einleitend zunächst den Aufbau des Ohres erläuterte. Zum Außenohr mit Ohrmuschel, Gehörgang und Trommelfell hatte sie gleich den ersten Hinweis parat: "Auf keinem Fall mit Wattestäbchen versuchen, den Gehörgang zu reinigen!" Das könne fatale Folgen haben, von Entzündungen durch Ohren­schmalz, das durch die Wattestäbchen tiefer in den Gehörgang gedrückt werde, bis hin zu Verletzungen des Trommelfells. Klüger sei es, regelmäßig beim Hals-Nasen-Ohren-Arzt eine Reinigung durchführen zu lassen, so die Medizinerin.

Weiter führten ihre Erläuterungen zum Mittelohr. Dieses sei mit dem Außenohr durch winzige Gehörknöchelchen verbunden: Hammer, Amboss und Steigbügel. Sie leiteten den Schall vom Trommelfell zum Innenohr. Dort befinde sich mit der Hörschnecke das eigentliche Hörorgan, so Hollfelder, denn hier würden akustische Signale in Nervenimpulse an das Gehirn umgesetzt. Durch zu großen Lärm komme es zu Zerstörungen der feinen Haarzellen in der Hörschnecke, erklärte die Referentin. Als Folge trete Schwerhörigkeit ein. Im Alter könne es so zum Nachlassen der Hörfähigkeit kommen. Die Ärztin riet nachdrücklich dazu, regelmäßig beim Hörgeräteakustiker einen kostenlosen Hörtest machen zu lassen. Denn wer frühzeitig mit einem Hörgerät gegensteuere, erhalte die Lernfähigkeit des Gehirns und damit auch die Hörfähigkeit auf einem guten Niveau.

Den kompletten Beitrag finden Sie in der Bauernblattausgabe 49/2019 unter der Rubrik "LandFrau" und im digitalen Bauernblatt.

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