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Treckerkonvoi vor dem Brandenburger Tor in Berlin. Foto: Anne Schmaljohann

"Ich hatte Tränen in den Augen, als ich die Treckerschlangen gesehen habe. Es war ein tolles Wirgefühl unter Berufskollegen in Berlin, aber auch beeindruckend, dass uns so viele Menschen zugewinkt haben und mit Daumen hoch an der Straße standen." Landwirtin Anne Schmaljohann war eine von vielen LandFrauen, die am Dienstag in Berlin an der großen Bauerndemonstration der Initiative "Land schafft Verbindung – Wir rufen zu Tisch" teilnahmen. Neben diesen guten Emotionen, gab es aber auch Enttäuschung über die Aussagen von Politkern auf der Bühne.

"Viel Geeier vorbei an unseren eigentlichen Anliegen", bringt es Junglandwirtin Martina Dohrendorf aus Rethwisch, Kreis Stormarn, auf den Punkt. Während sie – mit dem Bus angereist – unter den etwa 40.000 Demonstranten am Brandenburger Tor war, musste sich ihr Mann, der schon Montag früh mit dem Schlepper nach Berlin aufgebrochen war, gedulden, bis der Konvoi geparkt war. Seine Frau konnte ihm auf jeden Fall berichten, dass es auf der Bühne von Landwirtschaftsministerin Julia Klöckner (CDU) zwar ein Dialogangebot, aber ansonsten "nicht viel Neues" gab. "Mich ärgert vor allem, dass die Themen Klima, Wasser und Boden nicht sachlich und wissenschaftlich fundiert aufbereitet mit den Landwirten besprochen werden. Stattdessen wird die Landwirtschaft immer nur als einziger Schuldiger gesehen. Da ist ein großer gesellschaftlicher Druck. Noch sind unsere Kinder klein und begeistert von der Landwirtschaft, aber ich weiß nicht, ob sie in ein paar Jahren noch Bauer werden wollen."

Irritiert war die junge Landwirtin, dass ein Teilnehmer sich nicht an die Abmachung – wir hören ruhig zu – hielt und mit dem Megafon in die Rede von Umweltministerin Svenja Schulze (SPD) rief. Genauso irritierend habe sie aber gefunden, dass die Politikerin daraufhin einfach von der Bühne verschwand und nicht das Standing hatte, auf den Zwischenruf zu reagieren.

Den kompletten Beitrag finden Sie in der Bauernblattausgabe 48/2019 unter der Rubrik "LandFrau" und im digitalen Bauernblatt.

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