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IT-LandFrau Inke Studt-Jürs an ihrem Lieblingsplatz. Foto: Silvie Domann

Bienen summen, Rosen verströmen ihren Duft, ein leises Klicken ist zu hören, als Finger über die Tastatur tippen. Inke Studt-Jürs ist in ihrem Element. Viele werden die LandFrau aus Weede, Kreis Segeberg, als IT-Fachfrau kennen. Das Bauernblatt hat sie in ihrem großen Garten getroffen und dabei auch noch eine ganz andere Passion der selbstständigen Unternehmerin entdeckt. Denn in ihrer Familie sind Austauschschüler aus aller Welt zu Gast. Und in Corona-Zeiten melden sie sich per WhatsApp, wie es ihnen geht.

Doch zunächst berichtet Inke Studt-Jürs, wie sie IT-LandFrau wurde. 2002 war sie eine der drei LandFrauen aus Schleswig-Holstein, die am bundesweiten Modellprojekt "Neue Medien für LandFrauen - IT-LandFrauen" des deutschen LandFrauenverbandes teilnahm. "Das war damals revolutionär", erinnert sich die 55-jährige Agraringenieurin. Frauen auf dem Land sollten qualifiziert werden, den Schritt in die Selbstständigkeit zu wagen, zum Beispiel mit Direktvermarktung, Hofladen oder Ferien auf dem Bauernhof. Außerdem sollte die Digitalisierung in den LandFrauenvereinen Einzug halten.

"Das Programm war konzeptionell gut aufgebaut, wir haben online gelernt, alle sechs Wochen gab es Präsenzveranstaltungen am Wochenende", erzählt die zweifache Mutter. Ein Jahr dauerte die Fortbildung, nach der sich Inke Studt-Jürs 2003 mit "web&mehr" selbstständig machte. Seitdem tragen auch viele Websites und Flyer der LandFrauen ihre Handschrift. Außerdem bietet sie Schulungen und Vorträge rund um das Thema Pflegen von Homepages an. Viele LandFrauenvereine engagieren die IT-Expertin seitdem für ein neues Layout oder lassen sich erklären, was die neue Datenschutzverordnung für den Verein bedeutet. "Ich finde es toll, dass sich die LandFrauen mit dem Thema beschäftigen, manche gehen auf die 70 zu und interessieren sich dafür."

Den kompletten Beitrag finden Sie in der Bauernblattausgabe 27/2020 unter der Rubrik "LandFrau" und im digitalen Bauernblatt.

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