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Elke Lonschinski, Marlen Ströh und Petra Krambeck (v. li.) möchten alle LandFrauen motivieren, selbst aktiv zu werden. „Nur mit den drei hier gezeigten Basisübungen ist es natürlich nicht getan. Zu einer umfassenden Gesundheitsprävention gehört mehr“, betonen sie. Foto: Silke Bromm-Krieger

Für Elke Lonschinski und Marlen Ströh vom LandFrauenverein Rendsburg-Ost ist es selbstverständlich, im fortgeschrittenen Lebensalter rundum aktiv zu bleiben. Sie besuchen beim Sportverein Grün-Weiß Bovenau e. V. im Kreis Rendsburg-Eckernförde Kurse zur Gesundheitsprävention bei Trainerin Petra Krambeck. Hier sprechen sie darüber und zeigen drei ihrer effektivsten Übungen.

Zwei LandFrauen machen mobil

Ob Nordic Walking, Zumba, Aquafitness oder Rückengymnastik – Elke Lonschinski hat sich schon immer sportlich betätigt. „Ich wollte bewusst etwas für mich tun, um fit zu bleiben“, erzählt sie. Einmal in der Woche besucht die 74-Jährige die Rückenfit-Gruppe von Petra Krambeck: „Die Übungen tun mir gut. Sie steigern mein allgemeines Wohlbefinden und meine Beweglichkeit.“ Etliche Übungen, die sie im Kurs gelernt hat, macht die LandFrau auch zu Hause. „Aber am schönsten ist es, sich in Gemeinschaft zu bewegen“, sagt sie. Hier hakt Petra Krambeck ein. „Man sollte Übungen, die man alleine macht, exakt beherrschen. Deshalb ist es sinnvoll, sie vorher unter fachkundiger Anleitung in einem Kurs zu erlernen.“Marlen Ströh treibt ebenfalls schon lange Sport. Mit ihrer Tochter besucht sie seit vielen Jahren die Rückenschule. Nach einer Wirbelsäulen-OP im Frühjahr 2014 setzte sie eine Weile mit dem Sport aus. Nun fängt sie langsam wieder an auszuprobieren, welche Übungen ihr guttun. „Was man nicht trainiert, kann man später nicht mehr, und dann wird die Angst vor möglichen Stürzen immer größer“, meint sie. „Man muss gar nicht so viele Übungen machen, sondern die richtigen“, fand sie heraus.

Starke Muskulatur beugt Brüchen vor

Petra Krambeck ist Referentin und Trainerin für Seniorensport, Sturzprophylaxe, Osteoporoseprävention und Ausbilderin beim Deutschen Turnerbund (DTB). „Mit einem gezielten Training von Kondition, Kraft, Beweglichkeit und Koordination können wir den gesundheitlichen Risiken in der zweiten Lebenshälfte erfolgreich entgegenwirken“, informiert sie. Mindestens zwei- bis dreimal die Woche, am besten täglich, sollte man körperlich aktiv werden und zusätzlich auf eine ausgewogene altersgemäße Ernährung achten. Für Frauen in den Wechseljahren und danach sei aufgrund eines erhöhten Osteoporose-Risikos ein Training besonders wichtig. „Mit einer starken Muskulatur können wir zum Beispiel unsere Knochen, die im Alter dünner werden, hervorragend stabilisieren. Sollte es zu einem Sturz kommen, beugt eine gute Muskulatur möglichen Brüchen vor“, so Petra Krambeck.

Silke Bromm-Krieger

Weitere Infos zum Thema und zur Gesundheitstrainerin gibt es unter: www.mobilityandmore.de

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