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Der praktische Teil des Ernährungsführerscheins brachte Dejan und Celina viel Spaß und Aha-Erlebnisse. Beim Zubereiten eines Vollkornbrots mit Frisch- käse, Möhre und Paprika lernten die Schüler (mitunter zum ersten Mal), mit dem Sparschäler zu arbeiten. Foto: Kristina Mehlert

Corona hat auch das Schulleben in eine schwierige Situation versetzt: Homeschooling im Frühjahr, nun oft Unterbrechungen durch Quarantänefälle. Hinzu kommt, dass Klassenfahrten, Wandertage und Ausflüge, die sonst Abwechslung vom normalen Schulalltag boten, wegfallen. Auch Annemarie Rohde aus Hohenlockstedt und Frauke Thode aus Groß Wittensee, die seit vielen Jahren den Ernährungsführerschein in schleswig-holsteinischen Schulen anbieten, standen nach dem ersten Lockdown vor der Frage: Wie geht es mit dem beliebten Projektunterricht weiter? Die beiden LandFrauen erarbeiteten ein Hygienekonzept und bieten den Projektunterricht seit September wieder an.

Die Entscheidung hat sich als goldrichtig erwiesen, denn für die Schüler sind diese praktischen Unterrichtsstunden ein kleines Highlight im Corona-Schulalltag. Der Weg dahin begann im Frühsommer für Annemarie Rohde mit Schockmomenten, wie sie sich noch gut erinnert. "Sie dürfen diese Schule nicht mehr betreten", hieß es anfangs. Doch die Hauswirtschafterin, selbst Mutter von vier Kindern, ließ sich nicht entmutigen.

Sie entwarf in den Sommerferien ein Konzept für einen coronagerechten Ernährungsführerschein. "Keine Gruppenarbeit, kein Treffen von zwei Klassen, ausführliche Besprechung der Hygieneregeln mit den Schülern vor dem Start, jeder Schüler bekommt seinen Rezeptzettel und gegessen wird zeitgleich, aber jedes Kind bereitet dafür seinen Teller zu. Auf das Abschlussbuffet und die Einladung der Eltern haben wir verzichtet", erläutert Annemarie Rohde. Die Schulen reagierten durchweg positiv auf den Vorschlag.

Den kompletten Beitrag finden Sie in der Bauernblattausgabe 49/2020 unter der Rubrik "LandFrau" und im digitalen Bauernblatt.

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