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Tarps Bürgermeister Peter Hopfstock verabschiedete die scheidende LandFrauenvorsitzende Barbara Illias-Göbel mit einem Blumenstrauß. Foto: Rainer Krüger

Alle Appelle halfen nichts. Der LandFrauenverein Jerrishoe-Tarp steht vor der Auflösung. Weil sich keine Nachfolgerin für die bisherige Vorsitzende Barbara Illias-Göbel fand, beschlossen die LandFrauen auf ihrer Mitgliederversammlung das Aus für den 1957 gegründeten Verein. Das Ende der LandFrauen-Aktivitäten in der Region in Nordangeln bedeutet die Auflösung aber nicht. Zudem war das Treffen ein Anlass, Illias-Göbel für ihre 15 Jahre an der Spitze des Vereins zu danken.

59 von 194 LandFrauen waren zur Versammlung in die Scheune von Gastgeberin Ingeborg Lorenzen in Jerrishoe gekommen. Vor dem entscheidenden Tagesordnungspunkt – der Wahl einer neuen ersten Vorsitzenden – führte ihnen Illias-Göbel die Lage vor Augen. "Ich habe bereits vor vier Jahren gesagt, dass ich aufhören möchte. Seitdem bin ich auf der Suche nach einer Nachfolgerin gegen geschlossene Türen gerannt", blickte die Tarperin zurück. Dabei habe ihr die Arbeit mit dem Vorstand immer Spaß gemacht, betonte die 53-Jährige mit Tränen in den Augen. Rechtlich könne ein Verein ohne Vorsitzende auf Dauer nicht bestehen. Ein weiterer Grund für die Auflösung: Mit dem Ausscheiden von Illias-Göbel aus dem Vorstand hätten die anderen Mitglieder ihre Aufgaben übernehmen müssen. "Alle machen den Job gerne. Aber Beruf und Familie lassen es nicht zu, dass sie noch Zusatzaufgaben übernehmen", so Illias-Göbel.

Für die Wahl der Vorsitzenden übernahm Elke Thomsen aus dem Vorstand des KreislandFrauenverbands Schleswig-Flensburg die Versammlungsleitung. Wie befürchtet, meldete sich keine Kandidatin. So blieb nur der Auflösungsbeschluss. Er wurde mit einer 57:2-Mehrheit getroffen. Als Erklärung für den Mangel an Bewerberinnen wies Illias-Göbel auf die Struktur des Vereins hin. "80 Prozent unserer Frauen sind über 65 Jahre alt", sagte sie.

 

Den vollständigen Beitrag lesen Sie in der Bauernblattausgabe 37/2021 unter der Rubrik "LandFrau" und im digitalen Bauernblatt.

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