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Zeugen alter Schiffsbaukunst: Im Museumshafen Probstei liegen beeindruckende Nachbauten von früheren Berufssegelschiffen. Foto: Silke Bromm-Krieger

Der Verein Museumshafen Probstei - Freunde alter Schiffe Wendtorf baute 2006 hinter dem Naturschutzgebiet Nehrungshaken Bottsand eine kleine Hafenanlage. Bis zu 14 Nachbauten von historischen Berufssegelschiffen finden hier einen Liegeplatz. Mit der Vereinsvorsitzenden Birgit Rautenberg-Sturm und ihrem Mann Uwe Sturm tauchte das Bauernblatt in die Geschichte der Probsteier Küstenkultur ein.

Eine leichte Brise weht von achtern. Möwen kreischen, Sonnenstrahlen glitzern im Wasser. Wir befinden uns auf Position N 54° 25' 09'' E 010° 16' 51'' im Museumshafen Probstei. Birgit Rautenberg-Sturm und ihr Mann Uwe werkeln hier gerade an Maya. Auf dem Nachbau eines norwegischen Zollkutters aus dem 19. Jahrhundert gibt es für die Eigner immer etwas zu tun. "Ganz nach dem Dauerbrennersatz, den wir am Hafen gefühlte hundertmal am Tag hören: 'Macht ja viel Arbeit so ein Holzschiff'", meint Birgit Rautenberg-Sturm und lacht.

Die Liebe zum Segeln wurde ihr schon als Kind in die Wiege gelegt. Großvater und Vater waren Mitbegründer von Wassersportvereinen. "Angeblich segelte meine Großmutter Wilhelmine als erste Frau mit Hosen auf der Weser", blickt die gebürtige Bremerin zurück. So ist es kein Wunder, dass auch sie eine Segelschiffliebhaberin geworden ist. "Ein Leben ohne Schiff ist möglich, aber unerträglich", sagt die Diplom-Sozialpädagogin augenzwinkernd, die heute als maritime Künstlerin im eigenen "atelier kystprik" in Stein kreativ tätig ist.

 

Den vollständigen Beitrag lesen Sie in der Bauernblattausgabe 31/2021 unter der Rubrik "Land & Leute" und im digitalen Bauernblatt.

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