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Erholsam schlafen zu können, ist für das eigene Wohlbefinden wichtig. Bei Schlafstörungen sollte man deshalb gegensteuern. Foto: AOK

Manche Menschen fühlen sich durch die Corona-Krise besonders belastet. Die Pandemie löst bei ihnen Unsicherheit, Stress, Ängste und Sorgen aus. Schlafstörungen können die Folge sein. Internist Dr. Ludolf Matthiesen und eine Betroffene verraten, wie man endlich wieder erholt schlafen kann.

Durch Corona fühlt sich Katja Schulz (Name geändert) momentan psychisch belastet. "Ich habe eine Tochter, die in einer Einrichtung für Menschen mit Behinderung lebt. Ab Mitte März des vorigen Jahres gab es dort für viele Wochen ein Besuchsverbot. Es war für mich sehr schwer, dass wir uns in dieser Zeit nicht persönlich sehen durften", blickt die 60-Jährige zurück. Nachdem drei Bewohner der Einrichtung an oder mit Covid-19 starben, machte sich die zweifache Mutter einmal mehr Sorgen. Hinzu kam, dass sie und ihr Mann zur Corona-Risikogruppe gehören. "All das führte dazu, dass ich nachts vor Kummer und Angst kaum in den Schlaf fand und nur noch grübelte. Morgens fühlte ich mich wie gerädert und war den ganzen Tag über müde."

Warum ein erholsamer Schlaf für die Gesundheit und das Wohlergehen so wichtig ist, weiß Dr. Ludolf Matthiesen. "Der Schlaf dient zur Regeneration der am Tag verbrauchten Energien und zur 'Wartung' und Entwicklung des Gehirns. Zirka 30 Prozent unseres Lebens verschlafen wir. Ist der Schlaf gestört, reduziert das nicht nur die Lebensqualität, sondern es steigt das Risiko für Folgeerkrankungen wie Diabetes, Herzinfarkt, Schlaganfall oder Depressionen." Doch wie viel Schlaf braucht eigentlich der Mensch? "Das ist individuell unterschiedlich, entscheidender als die Dauer ist die Qualität des Schlafes. Als Richtschnur gilt, dass die optimale tägliche Schlafmenge bei Erwachsenen im Alter zwischen 26 und 64 Jahren sieben bis neun Stunden beträgt, bei der Generation 65 plus sieben bis acht Stunden", erklärt der Mediziner und Leiter des Geriatriezentrums Nordfriesland.

 

Den vollständigen Beitrag finden Sie in der Bauernblattausgabe 5/2021 unter der Rubrik "Land & Leute" und im digitalen Bauernblatt.

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