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Die vierte Europäische Skulpturen-Triennale fand erneut auf der Hafenwestseite in Neustadt in Holstein statt. Zuschauer konnten den Künstlern live bei der Bearbeitung der Findlinge zuschauen. Foto: Helke Rüder

In Neustadt in Holstein konnten Besucher vom 19. August bis zum 4. September Bildhauern bei der Arbeit zuschauen: An der Hafenwestseite fand bereits zum vierten Mal die Europäische Skulpturen-Triennale statt.

Fünf Künstler und Künstlerinnen sowie der Kurator und Initiator der Veranstaltung, Jo Kley, arbeiteten vor Publikum an ihren Kunstwerken aus massiven Findlingen. Für Kley ist die Skulpturen-Triennale jedoch mehr als nur das Zurschaustellen der Kunst. Vielmehr sieht er sie als Bildhauersymposium im wahrsten Sinne des Wortes: "Es geht auch um fachliche Erkenntnisse und die Chance, voneinander zu lernen", sagt er. Die teilnehmenden Bildhauer lädt er selbst ein, er kennt sie bereits von anderen Veranstaltungen und hat mit vielen schon zusammengearbeitet. "Bei der Auswahl der Künstlerinnen und Künstler ist mir die Gruppendynamik wichtig, die Menschen müssen zusammenpassen." In der Branche treffe man sich immer mal wieder auf verschiedenen Bildhauersymposien auf der ganzen Welt und laufe sich so immer wieder über den Weg.

Die Bildhauer, die in diesem Jahr auf der Triennale in Neustadt in Holstein vertreten waren, stammen aus Deutschland, Dänemark, Schweden und Italien, die weiteste Anreise hatte Julie Glaspy aus Kanada. Ebenso wie ihre italienische Kollegin Francesca Bernadini war sie bereits das zweite Mal in Folge in Neustadt zu Gast, die beiden waren auch bei der vergangenen Triennale 2018 dabei. "Ich habe mich sehr gefreut, als ich wieder hierher eingeladen wurde, und bin froh, wieder hier zu sein", sagt Bernadini. Ihre 2018 hier fertiggestellte Skulptur "Sicherer Hafen" ist immer noch in Neustadt zu Hause und kann am Jungfernstieg bewundert werden.

In diesem Jahr arbeitete sie an einer Sternschnuppe, die insbesondere junge Menschen darin bestärken soll, an ihre Träume zu glauben. "Ich habe das Gefühl, dass gerade nach Corona noch viel Verunsicherung herrscht und Leute nicht mehr an sich selbst glauben", erklärt die Künstlerin. "Ich möchte den Menschen mit meiner Skulptur sagen: ,Believe in your dreams', glaubt an eure Träume, wacht auf, und setzt sie in die Tat um!" Auch für sie als Künstlerin sei die Zeit der Pandemie nicht einfach, die Lockdowns waren hart, die Aufträge blieben aus, Hilfen gab es kaum – da fühlte sich die Einladung nach Neustadt wie ein Befreiungsschlag an.

 

Den vollständigen Beitrag lesen Sie in der Bauernblattausgabe 36/2021 unter der Rubrik "Land & Leute" und im digitalen Bauernblatt.

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