Zur Navigation springen Zum Inhalt springen

Beim Training ziehen die Hunde die Menschen, so scheint es. Seit dem 27. März finden wieder Trainingsstunden beim Husky-Team statt, noch mit eingeschränktem Programm wegen der Mindestabstände. Immerhin gelten zwischen Mensch und Hund keine Mindestabstände. Foto: Sigrid Querhammer

Die Preise für Husky-Welpen sind in der Pandemie durch die Decke gegangen. Bis zu 3.000 € muss man derzeit für einen Welpen auf den Tisch legen.

Britta Dunker aus Peissen, die seit 2002 Sibirische Huskys hält und trainiert, macht zwei Gründe dafür verantwortlich. "Preiswerte Husky-Welpen aus dem Ausland kommen nicht mehr so einfach über die Grenze. Seriöse Züchter in Deutschland lassen ihre Hündinnen in solchen Zeiten nicht decken." Denn eignen sich schon andere Haustiere nicht als Ersatz für fehlende Freizeitmöglichkeiten in der Pandemie, so tun es Huskys erst recht nicht. "Huskys sind besondere Hunde. Das muss man wissen, wenn man sich für ein solches Tier entscheidet. Sie sind von allen Hunderassen die jüngsten in der Zivilisation. Huskys sind Jagdhunde. Sie wurden gezüchtet, um für ihre Besitzer zu jagen, auch selbstständig. Man darf sie deshalb nie von der Leine lassen. Auch in der Wohnung darf man sie nicht allein lassen."

Andere Hunde sind vor ihnen ebenfalls nicht sicher. "Kleine Hunde sehen sie nicht als Artgenossen an, sondern als Beute. Huskys gehören deshalb zu den Tieren, die am häufigsten im Tierheim landen. Die Halter unterschätzen einfach den Jagdtrieb der Tiere. Huskys sind sehr eigenwillig, die katzenartigen unter den Hunden."

Huskys kommen aus der sibirischen Kälte. Ihre dichte Unterwolle schützt sie davor, aber nicht vor Hitze. Ab 15 °C dürfen sie deshalb nicht trainieren. Touristen, die einen Ausflug mit Huskys machen möchten, müssen deshalb früh aufstehen. "Im Mai und Juni starten wir um 5 oder 6 Uhr morgens. Im Juli und August bieten wir keine Fahrten für Touristen an."

 

Den vollständigen Beitrag finden Sie in der Bauernblattausgabe 16/2021 unter der Rubrik "Land & Leute" und im digitalen Bauernblatt.

nach oben