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„Zusammen – Mit ihr“ hat die Künstlerin Veronika Psotková ihre Installation aus Rabitzgitter genannt. Eines von vielen beeindruckenden Werken der diesjährigen NordArt-Ausstellung im Kunstwerk Carlshütte. Foto: Iris Jaeger

Sie ist gestartet: Vorige Woche Sonnabend öffnete die 22. NordArt im Kunstwerk Carlshütte in Büdelsdorf ihre Tore, nachdem sie im vergangenen Jahr coronabedingt ausfallen musste. Die Vorbereitungen waren dennoch alles andere als einfach und mit Unsicherheiten verbunden. Umso erleichterter sind die Kuratoren Wolfgang Gramm und Inga Aru, dass es dieses Jahr wieder eine NordArt gibt. Die wartet erneut mit unzähligen imposanten, kreativen, eindrucksvollen, ungewöhnlichen, faszinierenden und verrückten Kunstwerken auf. NordArt eben.

"Normalerweise würden sich jetzt die Künstler hier zum Symposium treffen. Alles hier wäre voller Leben", erzählt Co-Kuratorin Inga Aru bei einem Vorabrundgang einen Tag vor der Eröffnung. Doch dieses Jahr ist alles anders. Nur wenige der 200 ausgewählten Künstler konnten vor Ort ihre Arbeiten persönlich aufbauen. Jedes der Länder, aus dem die Kunstschaffenden stammen, hat andere Corona-Regelungen, die sich auch noch ständig ändern. "Einige durften mit Sondergenehmigungen bis zu fünf Tage hier sein. Der Papierkrieg hat viel Zeit in Anspruch genommen", so Aru. Und doch überwiegt die Freude, dass die Ausstellung wieder stattfinden kann, wenn auch nicht wie gewohnt, aber immerhin mit Künstlern und Besuchern, die in begrenzter Zahl über Onlinebuchung oder Zeittickets an der Tageskasse auf das Gelände kommen.

Viele der gewohnten Zusatzveranstaltungen wie der Iron Slam finden nicht statt. Einzig das Schleswig-Holstein Musikfestival (SHMF) darf in den riesigen Hallen der einstigen Eisengießerei gastieren. "Die Pause 2020 hat eindrucksvoll vor Augen geführt, wie unverzichtbar Kunst und Künstler für Geist, Seele, für das menschliche Zusammenleben sind. Deshalb erzählt das Kunstwerk Carlshütte seine Geschichte nun weiter, brennt geradezu darauf, die Hallen und den Park wieder mit Leben zu füllen", formuliert es Chefkurator Wolfgang Gramm.

Und somit gibt es in den Hallen, der ACO Wagenremise sowie im Skulpturenpark wieder einiges zu entdecken. In Zahlen ausgedrückt: Aus 3.000 Bewerbungen wurden 200 Künstler aus aller Welt ausgesucht, die auf 22.000 m2 Gießereihallenfläche und auf weiteren 80.000 m2 Skulpturenparkfläche ihre Bilder, Fotografien, Skulpturen, Installationen und Grafiken präsentieren. Ergänzt wird der opulente Kunstreigen durch Dauerleihgaben und Werke der Preisträger von 2019.

 

Den vollständigen Beitrag finden Sie in der Bauernblattausgabe 23/2021 unter der Rubrik "Land & Leute" und im digitalen Bauernblatt.

 

 

 

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