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Eine von über 100 Schließungen der Sparkassen in Schleswig-Holstein in zehn Jahren: Mit Jahresschluss 2019 machte die Zweigstelle in Osterrönfeld bei Rendsburg zu. Foto: Tonio Keller

"Wir sagen auf Wiedersehen" – Bankkunden können dieses Schild mal an der einen ihrer Filialen, bald darauf womöglich an einer anderen lesen. Geht der Prozess der Zweigstellenschließungen immer weiter? Was bedeutet er für den Service, und welche Rolle spielt Onlinebanking dabei?

Noch im Dezember hatte Hans Lutz (Name geändert) eine Anlageberatung in der Zweigstelle Osterrönfeld der Sparkasse Mittelholstein eingeholt. Eine Stunde lang unterhielt man sich und verabredete, nach einer Denkpause die Besprechung fortzusetzen. Nach Silvester fand Hans Lutz die Zweigstelle geschlossen vor. Über die Zentralauskunft erhielt er die Auskunft, dass die betreffende Mitarbeiterin nun in Westerrönfeld anzutreffen sei. Das wäre für ihn kein Drama, die Zweigstelle ist nur 3,5 km von der alten entfernt, und Lutz hat ein Auto. Was ihn befremdet, ist die Begründung für die Schließung, die er auf dem Schild liest: "Die Zeiten ändern sich. Viele Kunden erledigen Bankgeschäfte heute von zu Hause und unterwegs aus. Unsere Filialen werden hauptsächlich für die qualifizierte Beratung besucht."

Das klingt fast so, als wäre es der Wunsch von Kunden, dass Filialen schließen. Fast amüsant mutet die Formulierung an: "Unsere Kolleginnen freuen sich darauf, Sie in den Filialen Westerrönfeld und Schacht-Audorf zu begrüßen." Ein freudiges Ereignis? Und wie lange werden sie wohl noch dort die Kunden begrüßen können?

Den kompletten Beitrag finden Sie in der Bauernblattausgabe 07/2020 unter der Rubrik "Land & Leute" und im digitalen Bauernblatt.

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