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Blick vom Strand zum Leuchtturm Falshöft. 1910 in Betrieb genommen, verrichtete er seinen Dienst bis Februar 2002. Der Leuchtturm steht unter Denkmalschutz und gehört zur 156-Seelen-Gemeinde Pommerby. Foto: Sigrid Querhammer

Sonne, Fahrrad, Fernglas, ein bisschen Proviant und, wer mag, noch Badesachen. Dann kann es losgehen und einem Naturerlebnis der Extraklasse steht nichts mehr im Weg. Die Geltinger Birk, das 773 ha große Naturschutzgebiet, ist der nordöstlichste Teil von Schleswig-Holstein und ganz sicher auch einer der schönsten.

Der Start der Tour um die Geltinger Birk ist am Geltinger Noor mit der Holländermühle Charlotte möglich oder am Leuchtturm Falshöft. An beiden Birk-Eingängen stehen Parkplätze zur Verfügung. Zwischen diesen Punkten liegt das atemberaubend schöne Naturschutzgebiet Geltinger Birk mit Meeresblick fast auf der gesamten Strecke. Der breite Fuß-/ Rad-Kiesweg führt meist in kurzer Entfernung zur Küste um die Halbinsel. Wer nicht die gleiche, 12 km lange Strecke zurückfahren möchte, kann einen Rundweg über die Dörfer wählen. Davon stehen gleich mehrere Touren mit unterschiedlicher Länge zur Auswahl. Nach 25 bis 35 km ist man wieder zurück am Ausgangspunkt.

Die Geltinger Birk wurde über die Jahrhunderte in vielen Einzelschritten trockengelegt. Aus früheren Zeiten sind noch Fotos vorhanden, auf denen sich neben der in den 1820er Jahren erbauten und mit Reet gedeckten Mühle Charlotte ein goldgelbes Getreidefeld erstreckt. Die Mühle an genau dieser Stelle am Geltinger Noor war zum Getreidemahlen und zum Trockenlegen des Noors erbaut worden.

Das ist längst Geschichte. Inzwischen steht die Mühle fast schon auf einer Insel. Denn auf der früheren "Getreideseite" findet seit 2013 eine kontrollierte Wiedervernässung der Birk statt. Abgestorbene Bäume ragen aus dem Wasser. Dahinter lebende Bäume, die die Skelette der abgestorbenen Bäume leicht überragen.

Wenn man es nicht besser wüsste, könnte man die Kombination aus beidem von Weitem mit Sandsteinfelsformationen verwechseln, die oben bewachsen sind. Die unterschiedlichsten Wasservögel haben sich inzwischen angesiedelt. Die Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein, der das Gebiet gehört, hilft noch ein bisschen nach mit künstlich aufgeschütteten Brutinseln und Zäunen im Wasser, die potenzielle Nesträuber am Betreten der Inseln hindern sollen. 26 Brutinseln, die 2014 angelegt wurden, wurden so zu sicheren Kinderstuben für viele Wasservogelarten.

 

Den vollständigen Beitrag lesen Sie in der Bauernblattausgabe 30/2021 unter der Rubrik "Land & Leute" und im digitalen Bauernblatt.

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