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Landwirte sollten die Lärmbelastung bei Feldarbeiten nicht unterschätzen und gegebenenfalls einen Gehörschutz tragen. Foto: Silke Bromm-Krieger

Ob Traktorbrummen, Mähdrescherdröhnen oder Schweinequieken – der Arbeitsalltag des Landwirts ist oft mit einem hohen Lärmpegel verbunden. Eine Lärmschwerhörigkeit tritt deshalb in dieser Berufsgruppe besonders häufig auf. HNO-Ärztin Dr. Daniela Hollfelder informiert hier darüber und gibt Tipps zur Prävention.

Es beginnt meist langsam und schleichend. Oft fällt es der Partnerin oder den Kindern als Erstes auf, dass der Landwirt nicht mehr so gut hören kann. Er dreht eventuell die Lautstärke des Fernsehers oder Radios peu à peu höher oder fragt in Unterhaltungen ständig nach, weil er etwas nicht verstanden hat. Wenn der Geräuschpegel bei Versammlungen, Feierlichkeiten oder im Restaurant hoch ist, gelingt es ihm manchmal nicht, einem Gespräch zu folgen. Er beteiligt sich deshalb kaum daran und zieht sich zurück. Auch entstehen schnell Missverständnisse, wenn andere Menschen in seinem Beisein lachen. Möglicherweise bezieht er das direkt auf sich und denkt, sie lachten über ihn. Bittet die Familie ihn schließlich, endlich einen Hörtest zu machen, winkt er entnervt ab, ist er doch fest davon überzeugt, gut zu hören. Wahrscheinlich flüstern oder nuscheln die anderen nur.

Aus ihrem Klinikalltag kennt Dr. Daniela Hollfelder solche oder ähnliche Schilderungen von Patientenangehörigen. Sie ist Leiterin der Audiologie und der Hör- und Implantatssprechstunde der Klinik für Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde am Universitätsklinikum Schleswig-Holstein, Campus Lübeck, die von Privatdozent Dr. Karl-Ludwig Bruchhage geleitet wird. Daneben halten die 52-Jährige, die auch Hörakustikermeisterin und Pädakusterin ist, und ihre Kollegen landesweit Vorträge rund um ihr Fachgebiet.

 

Den vollständigen Beitrag finden Sie in der Bauernblattausgabe 17/2021 unter der Rubrik "Land & Leute" und im digitalen Bauernblatt.

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