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Ole Keiser mit der zweireihigen Pflanzmaschine der Firma Cramer und dem sogenannten Vielfachgerät. Foto: privat

Es fing vor sechs Jahren mit einem Trecker an, seitdem ist die Sammlung von Ole Keiser aus Westerrönfeld stetig gewachsen. Mittlerweile zählen mehrere Traktoren und unzählige Landmaschinen dazu.

Die Maschinen werden von ihm liebevoll restauriert und dabei nach Möglichkeit im Originalzustand belassen. Sie stehen dann aber nicht etwa herum, sondern werden ihrer Aufgabe entsprechend genutzt.

Seit vier Jahren hat Ole Keiser sich auf den Kartoffelanbau und deren Ernte spezialisiert. Mit der Zeit sind mehrere Kartoffelroder verschiedenster Technik, mehrere Kartoffelsortiermaschinen und unterschiedliche Pflanzgeräte zusammengekommen.

Besonders stolz ist Keiser auf das Vielfachgerät, das an die 100 Jahre alt ist und noch von Pferden gezogen wurde. Die Bezeichnung "Vielfach" kommt daher, dass dieses Gerät mehrere Funktionen vereint. Zum einen können damit Kartoffeln gelegt werden, indem alle 30 cm Löcher durch Schaufelschare in den Boden gegraben werden, in welche später die Kartoffeln kommen. Zum anderen wird damit durch das Aufsetzen verschiedenster Schare auch angehäufelt und gehackt.

Ein großer technischer Fortschritt war die zweireihige Pflanzmaschine der Firma Cramer, die mechanisch über Radantrieb läuft und so die Kartoffeln über Schaufelketten in den Boden legt unddanach mit zwei Scharen pro Reihe anhäufelt.

Im Herbst ist es dann so weit: Die Erntezeit beginnt. Hierfür nutzt Ole Keiser einen Lanz LK30 Kartoffelroder von 1940, der ursprünglich ebenfalls noch von Pferden gezogen wurde. Diesen hat er so umgerüstet, dass er ihn mit seinem Deutz D 30 von 1961 ziehen kann.

Den kompletten Beitrag finden Sie in der Bauernblattausgabe 23/2020 unter der Rubrik "Land & Leute" und im digitalen Bauernblatt.

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