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Die Behandlung vor Ort in der mobilen Tierarztpraxis ist für die Tiere wesentlich stressfreier, als wenn sie zur Praxis transportiert werden müssen. Freigänger wie Kater Lui können nach der Behandlung direkt wieder raus in ihre gewohnte Umgebung entlassen werden. Foto: Assia Tschernookoff

Die praktische Tierärztin Antje Wagner möchte vierbeinigen Patienten eine stressfreie Behandlung in ihrer gewohnten Umgebung anbieten. Dafür baute sie einen ausgedienten Rettungswagen für Menschen zu einer Tierarztpraxis auf Rädern um, mit der sie direkt zu den Tierbesitzern nach Hause fährt. Ihre Vetambulanz ist im Hamburger Westen und dem Landkreis Pinneberg einzigartig.

Für Antje Wagner stand schon als kleines Mädchen fest: "Ich werde Tierärztin." Ihre Eltern nahmen sie nicht richtig ernst und schmiedeten andere Pläne für ihre Tochter, die eine außergewöhnliche Musikbegabung besitzt. Sie kann ein Musikstück rein nach Gehör nachspielen; Noten braucht sie dazu nicht. Diese Gabe nennt man absolutes Gehör. Ein Musikstudent des Pianisten und Dirigenten sowie Gründers des Schleswig-Holstein Musikfestivals, Justus Frantz, erkannte ihre Veranlagung und wollte sie durch Teilnahme an Wettbewerben wie Jugend musiziert fördern.

"Ich muss damals im Kindergartenalter gewesen sein", meint die heute 46-Jährige, "keine Musikschule wollte mich aufnehmen, weil ich noch zu klein war." Schließlich machten die Eltern eine Musikstudentin ausfindig, bei der sie auf der Blockflöte zu spielen lernte. In der Grundschule kamen Klavierunterricht dazu und Gitarre, mit 13 Jahren das Waldhorn. Als Gymnasiastin spielte sie in der Kirche auf der Orgel. "In der Messe war mein Klavierlehrer auch mal plötzlich verschwunden und hat mich allein spielen lassen", sagt Antje Wagner, "bei der Abiturfeier kam ich dann nicht drum herum, eine musikalische Darbietung mit dem Waldhorn zu geben." Trotz ihres musikalischen Talents hielt sie an ihrem Berufsziel Tierärztin fest.

 

Den vollständigen Beitrag lesen Sie in der Bauernblattausgabe 25/2021 unter der Rubrik "Land & Leute" und im digitalen Bauernblatt.

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