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Joanna Kurz (li.) und Ines Möller von der Akademie für die ländlichen Räume moderierten die Videokonferenz. Foto: Screenshot

Die Probleme und Themen, um die sich die derzeit 56 Dorfkümmerer im ländlichen Raum Schleswig-Holsteins kümmern, verschwinden in Corona-Zeiten nicht, im Gegenteil. So führte die Akademie für die ländlichen Räume ein Treffen als Videokonferenz durch. 36 Personen beteiligten sich, darunter 26 Kümmerer und Kümmerinnen.

Dass jede und jeder Raum für die Darstellung seiner Arbeit und für seine Fragen hatte, sollte einen Großteil der zweistündigen Konferenz füllen. Die Leistungen sind vielfältig: Hilfsdienste für Senioren, Begleitung bei Arzt- oder Amtsgängen, Organisation von Treffpunkten, Kinder- und Jugendarbeit, Integration von Geflüchteten, Oma-Opa-Börse, Willkommensbroschüre, Terminkoordination der Vereine, um nur einiges zu nennen. "Von der Kündigung einer Versicherung bis zu ,Das Wasser läuft nicht mehr' ist alles dabei", sagte Udo Lehmann, zuständig für vier Dörfer um Pahlen in Dithmarschen und einer der wenigen Männer im Kreis. Mit sieben Wochenstunden hat er ein kleines Zeitbudget – die Anstellungen betragen sonst eher zehn bis 20 Wochenstunden bis zu Vollzeit, manche sind aber auch ehrenamtlich tätig.

Als Referentin berichtete Carmen Heymann von Erfahrungen in Mecklenburg-Vorpommern. Svenja Mix von der Landesarbeitsgemeinschaft der freiwilligen Agenturen (Lagfa) stellte ihr Koordinations- und Unterstützungsangebot vor (Infos unter nette-kieler.de/lagfa-sh).

Eine Karte mit Eintrag der Dorfkümmerer in Schleswig-Holstein finden Sie hier.

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