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Seit dem Beitritt Dänemarks zum Schengen-Abkommen 2001 sind die Übergänge an den Grenzen offen – hier zwischen Bögelhuus, Gemeinde Weesby, und Lille Lyndevad in Dänemark. Foto: Tonio Keller

Vor 100 Jahren wurde die Grenze zwischen Deutschland und Dänemark festgelegt, wie sie bis heute besteht. Was denken die Bewohner auf beiden Seiten heute darüber? Gespräche mit zwei Landwirten in Nord- und Südschleswig.

"Ich mag die Dänen", sagt Peter Ewaldsen. "Meine Frau stammt aus Nordschleswig, ein Großteil meines Familienlebens findet in Dänemark statt, und es ist wunderschön, dort mit den Verwandten Feste zu feiern", sagt der 78-jährige Landwirt aus Neukirchen. Er habe guten Kontakt zu den Dänen, aber es gebe immer auch einen Unterschied. "Die Mentalität ist im ersten Dorf hinter der Grenze anders - gemütlicher, familiärer. Bei uns ist es viel kälter, unpersönlicher, alle haben keine Zeit, sind hektisch und nervös." Das auch bei uns geläufige dänische Wort "hyggelig" gebraucht er nicht.

Ewaldsen war bis 2018 32 Jahre lang Bürgermeister der Gemeinde Neukirchen und bis dahin auch 25 Jahre lang Amtsvorsteher zunächst des Amtes Willingsharde und nach der Zusammenlegung 2008 mit Nachbarämtern und Gemeinden des Amtes Südtondern, des einwohnerstärksten Amtes in Schleswig-Holstein. Der altgediente Lokalpolitiker hat Respekt für die demokratischen Gepflogenheiten im Nachbarland. "Es ist für mich ein Vorbild, wie sie ihren kleinen Staat wunderbar verwalten. Es wird diskutiert, aber wenn abgestimmt worden ist, ist Ruhe zu dem Thema." Mit der dänischen Minderheit in Schleswig-Holstein sei die Zusammenarbeit wunderbar, "sie fördern sehr ihre Kindergärten und Schulen".

Auch in der Landwirtschaft gebe es viel Verbindung über die Grenze hinweg. "Einige Deutsche haben auch drüben gepachtet. In Dänemark sind die Umweltauflagen leichter zu erfüllen, auch Stallbauten sind unkomplizierter." Neuerdings bewirtschafteten auch dänische Betriebe Flächen auf der deutschen Seite.

Den kompletten Beitrag finden Sie in der Bauernblattausgabe 12/2020 unter der Rubrik "Land & Leute" und im digitalen Bauernblatt.

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