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Mit viel ländlichem Charme und Gemeinschaftsgefühl verfolgten die Besucher das Geschehen auf der Leinwand. Foto: privat

Vieles müssen wir in diesem ungewöhnlichen Jahr missen. Alte Traditionen, lieb gewonnen und unverzichtbar für den Zusammenhalt, ruhen. Im Dorf Holm im Kreis Pinneberg gab es dennoch eine Art Erntedankfest – unter ungewohnten Bedingungen, aber mit gewohnt guter Stimmung: Die Organisatoren zeigten als Treckerkino einen Film vom Erntedank des vorigen Jahres.

Ein landwirtschaftliches Fahrzeug nach dem anderen erreicht den Festplatz. Vom Oldtimer bis zum Quad, vom Unimog bis hin zu manchem Tretmobil reihen sie sich ein, um beim ersten Treckerkino in Holm dabei zu sein. Schon von Weitem kann man die Jagdhornbläser hören, die von ihrem Gefährt aus die Gäste mit Livemusik unter freiem Himmel unterhalten und akustisch schon ein bisschen die Erntefeststimmung aufleben lassen. Sind sie doch alle gekommen, weil es die Zeit ist für das traditionelle Erntedankfest im Dorf.

Familien und enge Freunde haben sich zusammengetan, um streng nach den Hygieneregeln voneinander getrennt und doch gemeinsam einem besonderen Ereignis beizuwohnen. Gut 200 Holmer versammeln sich vor der großen Leinwand, als die Sonne untergeht. "Heute wollen wir das Erntedankfest nicht feiern, sondern gucken", betont Uwe Denker vom Förderkreis für Kultur und Brauchtum.

Als hätten sie es geahnt, hat ein Freundeskreis von enthusiastischen Filmbegeisterten schon vor über einem Jahr damit angefangen, das traditionelle Fest des Dorfes für die Nachwelt festzuhalten. Vom Schneiden der ersten Ähren mit der Sense und dem Flechten der Erntekrone, vom Schmücken des Dorfes und dem großen Ernteball, bei dem Jung und Alt sonst ausgelassen miteinander feiern, erzählt dieser Film.

Den kompletten Beitrag finden Sie in der Bauernblattausgabe 40/2020 unter der Rubrik "Land & Leute" und im digitalen Bauernblatt.

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