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Mit ihrem Kochbuch hat sich Kerstin Limbrecht-Ecklundt ein Herzensprojekt erfüllt. Foto: Verlag

Die Corona-Krise kann auch Türen für neue Wege und Lebensprojekte öffnen. Ein spannendes Beispiel dafür liefert Kerstin Limbrecht-Ecklundt: Die promovierte Psychotherapeutin kehrte
vor rund zwei Jahren mit ihrer Familie aus Süddeutschland in ihre Heimatstadt Niebüll zurück, nahm zunächst Elternzeit – und schrieb in der danach einsetzenden Pandemie ein Kochbuch, das mehr ist als nur eine Sammlung von Rezepten aus der Region.

"Ein Nordfriesisches Jahr – Meine Rezepte von der Nordseeküste" heißt das Buch, das Kerstin Limbrecht-Ecklundt jetzt im Eigenverlag herausgebracht hat. Auf 226 Seiten enthält das reich bebilderte Werk mehr als 100 nordfriesische Gerichte, die vor allem eins sind – nämlich authentisch. Denn ob Mehlbeutel, Salzwiesenlamm oder Kaffeebrot: Viele Spezialitäten stammen aus der eigenen Familie, genauer gesagt von ihrer Großmutter. Neben Oma Merry steuerten weitere Groß- und auch Urgroßmütter von Freundinnen aus dem Umkreis der Niebüller Autorin Rezepte von lokalen Spezialitäten bei.

Wie der Titel schon andeutet, sortiert das Kochbuch die Rezepte nach den Jahreszeiten. Im Anhang finden sich zudem Grundrezepte für "Basics" wie Grieß- oder Schwemmklößchen, Quittenbrot und Pflaumenmus.

Jedes einzelne Rezept hat Kerstin Limbrecht-Ecklundt nachgekocht, dabei hat sie bei einigen Zutatenlisten die manchmal ungefähren Angaben der Rezeptlieferantinnen übernommen. "Es sind keine chirurgisch präzisen Mengenangaben, jede Familie hat ja ihre eigenen Versionen, da heißt es bei manchen Zutaten eben: ein Schubs davon oder eine Kleinigkeit hiervon", erklärt die Autorin.

Etwa ein Drittel der Rezepte ist zweisprachig abgedruckt – auf Hochdeutsch und auf Friesisch. Denn für Kerstin Limbrecht-Ecklundt geht es um mehr als um eine Auflistung von Leckereien ihrer Heimat.

 

Den vollständigen Beitrag lesen Sie in der Bauernblattausgabe 2/2022 unter der Rubrik "Land & Leute" und im digitalen Bauernblatt.

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