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Der Gipsbrocken ist endlich im Container, nun kann er die Fahrt von Fehrenbötel nach Stolpe, in das neue Zuhause des Urzeithofes, antreten. Foto: Silvie Domann

Zentimeter um Zentimeter schiebt der Gabelstapler den Gipsbrocken des Segeberger Kalkbergs Richtung Container, die Grasnarbe darunter rollt sich auf. "Ich bin froh, dass wir das nun geschafft haben", sagt Katrin Mohr. Denn mit dem Transport des 6 bis 7 t schweren Steines ist der Umzug ihres Urzeit­hofes von Rickling-Fehrenbötel nach Stolpe abgeschlossen.

Knapp zehn Jahre hat Katrin Mohr ihr urzeitliches Museum in Fehrenbötel betrieben und zahlreiche Mineralien und Fossilien ausgestellt. Auch der etwa 2 m hohe Gipsbrocken gehörte dazu, der auf der Rasenfläche vor ihrem Urzeithof stand. Der Fels war 2004 vom Kalkberg in Bad Segeberg abgebrochen und hatte danach auf dem Gelände des Kies- und Mörtelwerks Wittenborn von Heino Teegen gelegen. Anders als sein Name vermuten lässt, besteht der Kalkberg nicht aus Kalk, sondern aus Gips, und der Stein ist auch kein Findling, da nicht von der Eiszeit verursacht.

"Da der Gipskoloss gut zu meiner Sammlung passt, habe ich ihn für meine Ausstellung geschenkt bekommen", erzählt Katrin Mohr. Als im vergangenen Jahr der Urzeithof von Fehrenbötel in das ehemalige Gebäudeensemble des Kräuterparks Stolpe umzog und im Sommer eröffnete, war klar, dass auch der Stein, der etwa vor 250 Millionen Jahren entstand, den Standort wechseln musste.

Den kompletten Beitrag finden Sie in der Bauernblattausgabe 03/2020 unter der Rubrik "Land & Leute" und im digitalen Bauernblatt.

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